Eintracht Trier: Verletzung überschattet Testspielserie der Wintervorbereitung

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Mit einem 2:1-Sieg über Union Mertert-Wasserbillig und einer 0:2-Niederlage gegen Europa League-Teilnehmer F91 Düdelingen ist Eintracht Trier in die Testspielserie der Wintervorbereitung gestartet.

Insbesondere beim Test gegen die in dieser Saison international für Aufsehen sorgenden Düdelinger zeigten die Moselstädter eine über weite Strecken gute Leistung. Überschattet wurde der gute Auftritt leider von einer schweren Verletzung: Youngster Kevin Kling fällt mit einem Bruch im Fuß mehrere Wochen aus.

Es lief die 51. Minute in einem bis dahin unterhaltsamen und offensiv geführten Testspiel zwischen Eintracht Trier und F91 Düdelingen, als SVE-Defensivspieler Kevin Kling nach einem heftigen Pressschlag mit seinem Gegenspieler zu Boden ging. Der 19-Jährige musste wegen der starken Schmerzen ausgewechselt. Im Krankenhaus bestätige sich am selben Abend: Kling hat eine Fissur erlitten, also einen Anbruch des Mittelfußknochens. Auch wenn eine OP nicht nötig wird, wird der Youngster, der sich vor der Winterpause in starker Form präsentierte, einige Wochen fehlen. „Für Kevin und für uns ist das natürlich bitter. Er hat trotz allem noch Glück im Unglück, dass der Knochen nicht ganz durch ist. Wir schauen nach vorne und nehmen die Situation an. Kevin muss jetzt positiv bleiben, damit er schnellstmöglich wieder fit wird“, macht Eintracht-Cheftrainer Josef Cinar der Pechvogel Mut.

Im Spiel ließ sich die Eintracht-Mannschaft von der Verletzung des Kollegen zunächst nicht beeindrucken. Zwar lag die Cinar-Elf nach einem Treffer von Dominik Stolz zur Pause mit 0:1 hinten, doch hatte sich das Team mit der Porta Nigra auf der Brust im ersten Durchgang durch Kahyaoglu, Kling und Garnier zahlreiche gute Chancen erarbeitet. Auch im zweiten Spielabschnitt zeigten die Moselstädter eine couragierte Vorstellung und knüpften nahtlos an die gute erste Hälfte an. Den Treffer erzielten allerdings kurz vor dem Ende erneut die Gastgeber: Luxemburgs Nationalspieler David Turpel gelang kurz vor Schluss die Entscheidung zum 2:0. „Das war ein richtig guter Test, in dem wir uns sehr gut präsentiert haben. Wir haben gegen einen starken Gegner gut mitgehalten und hätten es auch verdient gehabt, zwei, drei Tore zu schießen. Man sieht, dass wir den Schwung aus dem 5:0-Heimsieg vor der Winterpause gut mitnehmen konnten“, fällte SVE-Chefcoach Josef Cinar ein rundum positives Fazit.

Bereits am Donnerstagabend hatte die Eintracht sich erstmals im Jahr 2019 Matchpraxis geholt und beim luxemburgischen Zweitligist Union Mertert-Wasserbillig mit 2:1 gewonnen. Nachdem der Ex-Eintrachtler Burak Sözen die Hausherren in der ersten Hälfte in Führung gebracht hatte, drehten Julien Erhardt nach einer Ecke und Dominik Kinscher per Elfmeter die Partie im zweiten Durchgang noch zu Gunsten der Blau-Schwarz-Weißen. Mit Jason Kaluanga, der auch gegen F91 für den SVE auf dem Rasen stand, und Kevin Müller wirkten dort außerdem zwei Testspieler mit.

In der Vorbereitung geht es für Eintracht Trier jetzt im selben Rhythmus weiter: Zunächst empfangen die Moselstädter am Donnerstag den FC Bitburg (19 Uhr), dann gastiert am Samstag Jeunesse Esch im Moselstadion (14:30 Uhr).

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