Einer hatte Heimweh – Luchse im Pfälzer Wald sollen Zuwachs bekommen

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TRIPPSTADT / KAISERSLAUTERN. Noch in diesem Jahr soll nach Möglichkeit ein weiterer Luchs im Pfälzer Wald angesiedelt werden. „Die Fangsaison in der Schweiz und in der Slowakei läuft noch zwei Wochen. Wenn dort ein Luchs gefangen wird, der fit und im richtigen Alter ist, dann werden wir ihn aussetzen“, erklärte Julian Sandrini von der rheinland-pfälzischen Stiftung Natur und Umwelt am Mittwoch in Trippstadt (Landkreis Kaiserslautern).

Das Life Luchs Projekt sieht vor, dass insgesamt 20 dieser Raubkatzen im Pfälzer Wald angesiedelt werden, um dort eine eigene Population zu gründen. Bisher hat die Stiftung vier Tiere ausgesetzt.

Während die Luchse Kaja und Lucky noch im Pfälzer Wald unterwegs sind, hat sich Arcos, der erst Anfang März ausgesetzt wurde, auf den Weg nach Frankreich gemacht, wie Sandrini erläutert. Mittlerweile ist das Tier in den Vogesen bei Bacarat. Der Luchs macht sich wohl auf den Weg in die Schweiz, wo er gefangen genommen wurde.

Wo sich der vierte Luchs, es ist ein Weibchen mit dem Namen Luna, aufhält, ist derzeit nicht bekannt, denn der GPS-Sender ist laut Sandrini ausgefallen.

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