Förder- und Beratungszentrum für Trier kommt!

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Bildquelle: Medardschule Trier

TRIER. Das neue Förder- und Beratungszentrum in der Medard-Schule kann zum neuen Schuljahr die Arbeit aufnehmen, teilte die Landtagsabgeordnete Malu Dreyer mit. Die Stadtverwaltung hatte dies beim Land beantragt, nachdem der Stadtrat den Weg hierzu bereitet hatte. Nun liegt die entsprechende Beauftragung der neuen Bildungsministerin Dr. Stephanie Hubig an die Medard-Schule in Trier-Süd vor, wie Dreyer auf Nachfrage mitgeteilt wurde.

Es freut mich, dass das Land den Weg zu einem Förder- und Beratungszentrum in Trier freigemacht hat. Die Arbeit der Medard-Schule als Förder- und Beratungszentrum ist ein wichtiger Schritt für die Inklusion in Trier. Damit erhalten die Trierer Regelschulen einen starken Partner an die Seite, um die vermehrte Nachfrage nach inklusivem Unterricht professionell decken zu können“, so Malu Dreyer, Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Trier.

Seit der Schulgesetznovelle im Juli 2014 haben Eltern beeinträchtigter Kinder in Rheinland-Pfalz ein vorbehaltloses Wahlrecht zwischen inklusivem Unterricht oder dem Angebot einer Förderschule.

Das Wahlrecht der Eltern von behinderten Kindern zwischen dem Unterricht an Förderschulen, Schwerpunktschulen oder inklusivem Unterricht in Grundschulen und an weiterführenden Schulen bis zur 9. Klasse ist ein wichtiger Baustein für vollständige Inklusion und passgenauen Unterricht für jedes Kind. Das Land lässt die Regelschulen aber bei dieser herausfordernden Aufgabe selbstverständlich nicht alleine: Die Kompetenz der Förderschulen wird durch die Förder- und Beratungszentren weitergegeben und den Regelschulen zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig wird durch die Förder- und Beratungszentren sichergestellt, dass ausreichend sonderpädagogischer Unterricht für Schüler und Schülerinnen zur Verfügung steht, die an der Regelschule überfordert wären und deren Eltern daher einen Förderschulbesuch ausgewählt haben. Die Förderschulen sind und bleiben daher ein wichtiger Teil der Schullandschaft in Rheinland-Pfalz“, führt Dreyer aus.

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