Trier: Bitburger Rheinlandpokal – Alle Infos zum Finale am Samstag

0
Foto: Fußballverband Rheinland

TRIER – Am kommenden Samstag geht’s um den Titel: TuS Koblenz und der SV Eintracht Trier treffen am 23. Mai im Finale um den Bitburger Rheinlandpokal aufeinander. Anstoß der Begegnung ist um 13.30 Uhr im Moselstadion Trier.

TuS Koblenz und Eintracht Trier im Finale des Bitburger Rheinlandpokals: Das gab es zum ersten Mal vor fast auf den Tag genau 25 Jahren. Am 30. Mai 2001 trafen die beiden Teams aufeinander – im Salmtalstadion und vor gerade einmal 1.200 Zuschauern. Bis zum heutigen Tag folgten zwei weitere Finalduelle, 2011 in Trier und 2017 im Salmtalstadion, dazu kommt das Endspiel der Trierer gegen TuS Koblenz II im Jahr 2008. Als Sieger ging dreimal die Eintracht hervor – so auch bei der Premiere 2001.

Der Weg ins Finale

In Runde drei war’s am knappsten: TuS Koblenz setzte sich beim TuS Kirchberg erst nach Verlängerung durch, 2:1 hieß es am Ende. Zuvor hatte die TuS nach einem Freilos in der ersten Runde mit 4:0 bei der SG Ober Kostenz gewonnen, anschließend folgten Siege bei der SG Hochwald (2:1, Achtelfinale), beim Ahrweiler BC (3:0, Viertelfinale) und beim FC Bitburg (4:1, Halbfinale)

Nach einem Freilos in der ersten Runde zog der SV Eintracht Trier durch Erfolge bei der SG Wallenborn (6:0, 2. Runde), beim SV Rot-Weiss Wittlich (2:0, 3. Runde), beim FC Cosmos Koblenz (4:1, Achtelfinale), beim FV Engers (4:1, Viertelfinale) und beim FC Emmelshausen-Karbach (3:1, Halbfinale) ins Endspiel ein.

Das Schiedsrichter-Team

Geleitet wird die Partie von Luca Schlosser (Spvgg Horbach), ihm assistieren Jan Ulmer (SV Eintracht Schuld) und Dr. Marc Schiry (SV Gonzerath). Vierter Offizieller ist Jason Lieser (SV Hetzerath).

Live-Übertragung im Rahmen des Finaltags der Amateure

21 Landespokalendspiele mit mehr als sieben Stunden Fußball in der größten TV-Livekonferenz des deutschen Fußballs: Die elfte Auflage des Finaltags der Amateure findet erneut mit großer Tradition und attraktiven Paarungen am 23. Mai 2026 live im Programm von „Das Erste“ statt.

Die Berichterstattung von Deutschlands größtem Amateurfußballevent startet um 11.20 Uhr. Die Übertragung der 21 Landespokalendspiele, in denen es für die Finalisten neben dem Titel auch um die begehrten Startplätze für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/2027 geht, gliedert sich in drei Teilkonferenzen mit vier verschiedenen Anstoßzeiten. Die ersten sieben Begegnungen werden um 11.30 Uhr angepfiffen. Der zweite Übertragungsblock beginnt um 13.30 Uhr mit sechs weiteren Partien. Am Nachmittag folgen in der dritten Teilkonferenz jeweils vier Spiele, die um 15.30 Uhr bzw. 16.30 Uhr angestoßen werden. Die Berichterstattung vom Finaltag der Amateure endet um 18.55 Uhr und leitet damit direkt zum 83. DFB-Pokalfinale der Männer zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart über, das in diesem Jahr ebenfalls im Ersten übertragen wird.

In der Übersicht: https://www.fussball.de/newsdetail/finaltag-der-amateure-2026-die-anstosszeiten-der-elften-auflage/-/article-id/10065425#!/

Livestream

Der FVR überträgt die Partie live und kostenfrei auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Verbandes. Bereits ab 12.30 Uhr startet der Livestream und stimmt mit einer Vorberichterstattung auf das Endspiel ein. Auch nach dem Schlusspfiff bleiben die Kameras bis zur Siegerehrung live dabei – damit kein Moment dieses besonderen Fußballtages verloren geht.

Für Bilder auf Top-Niveau ist gesorgt: Der FVR nutzt das hochwertige Kamerasignal des vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) beauftragten Dienstleisters „best boys tv-factory“, das auch in der ARD-Livekonferenz zum Einsatz kommt. Die emotionale Inszenierung des Finales liegt jedoch in den Händen des Verbandes. Mit eigenen Grafiken, Einspielern und Interviews bringt der FVR die Geschichten rund um das Endspiel direkt zu den Fans. Ein besonderes Highlight liefert die Kommentierung: Mit Benjamin Judith (SV Eintracht Trier) und Rafael Beraz (TuS Koblenz) sitzen zwei echte Insider am Mikrofon, die auch im Ligabetrieb das jeweilige Vereins-TV begleiten.

Der Stream ist unter folgendem Link abrufbar:
https://bit.ly/stream-finale-bitburger-rheinlandpokal

Tickets

Das Moselstadion ist ausverkauft, eine Tageskasse wird es nicht geben.

Empfehlungen zur Verkehrslage

 Aufgrund des an Samstagen ohnehin hohen Verkehrsaufkommens in Trier und den begrenzten Parkmöglichkeiten wird ausdrücklich eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Wichtig: Die Nutzung des ÖPNV im Großraum Trier ist bereits im Ticket enthalten und somit kostenfrei. Alle Fußballfans können bequem, stressfrei und ohne Parkplatzsuche zum Stadion gelangen. Eine Übersicht über Parkmöglichkeiten in Trier ist auf der Internetseite der Stadt Trier abrufbar: https://www.trier-info.de/parken/auto-parken

Eine Stunde nach Anpfiff des Endspiels beginnt um 14.30 Uhr das Basketball-Play-Off-Spiel der Vet-Concept Gladiators gegen den FC Bayern München in der SWT-Arena in Trier. Auch zu diesem sportlichen Highlight wird eine Vielzahl an Fans erwartet.

Unabhängig der beiden fast zeitgleich stattfindenden Sportveranstaltungen ist die Verkehrslage in Trier an einem Samstagnachmittag herausfordernd. Es ist derzeit davon auszugehen, dass die Verkehrslage in Trier insgesamt angespannt sein wird.

Der Fußballverband Rheinland und die Polizei bitten alle Fans um gegenseitige Rücksichtnahme, damit das Pokalfinale für alle Beteiligten ein sportliches Highlight bleibt und niemand den Anpfiff wegen des angespannten Stadtverkehrs verpasst.

Bus-Shuttle

Die aus Koblenz per Entlastungszug anreisenden Fans, die sich in Trier nicht dem Fanmarsch zum Stadion anschließen, können den kostenfreien Bus-Shuttle vom Hauptbahnhof zum Moselstadion nutzen – der Bus fährt nach Ankunft des Entlastungszugs gegen 10.40 Uhr ab. Ab 11.15 Uhr verkehrt der für alle Besucher des Endspiels kostenlose Shuttle im 15-Minuten-Takt ab dem Hauptbahnhof, die letzte Abfahrt ist 13.15 Uhr. Der Bus hält an den Stationen Theodor-Heuss-Allee, Porta Nigra, Maarstraße und Moselstadion.

Nach Spielende beginnt der Shuttle in Richtung Hauptbahnhof um 15.12 Uhr und verkehrt bis 16.57 Uhr ebenfalls im 15-Minuten-Takt. Haltestellen sind Porta Nigra/Christophstraße und Hauptbahnhof.

Straßensperrungen in Trier

Rund um das Moselstadion wird es am Spieltag zu umfangreichen Verkehrsmaßnahmen und Sperrungen kommen. Unter anderem werden folgende Straßen am Samstag gesperrt sein:

  • Sperrung der Zufahrt Zeughausstraße / Wilhelm-Leuschner-Straße in Richtung Zeughausstraße und Zeughausstraße ab Ecke Engelstraße inkl. Zufahrt / Ausfahrt Kloschinskystraße
  • Sperrung der Straße Am Stadion aus Richtung Zurmaiener Straße
  • Halbseitige Sperrung der rechten Fahrbahn ab Höhe der Haus-Nr. 65 bis vor den Kreuzungsbereich Zurmaiener Straße/Am Stadion bzw. an der Hospitalsmühle

Darüber hinaus werden zeitweise der Hauptbahnhof und punktuell die betroffenen Straßen der jeweiligen Fanmärsche kurzzeitig gesperrt werden.

Sicherheit

Damit alle Besucherinnen und Besucher das Finale sicher und möglichst entspannt erleben können, haben die Polizei und der Fußballverband Rheinland unter Beteiligung der Vereine und verschiedener Institutionen gemeinsam ein umfassendes Sicherheitskonzept abgestimmt. Die Polizei Trier wird rund um und im Stadion mit starken Kräften präsent und jederzeit ansprechbar sein. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wird außerdem erneut eine Polizeidrohne zur Lagebeurteilung aus der Luft eingesetzt.

Stadionheft

Das Stadionheft zum Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal wird ausschließlich im digitalen Format erstellt und ist hier abrufbar: https://bit.ly/stadionheft-pokalfinale26

Fanbrief

Gregor Eibes, Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Christian Krey, Präsident von TuS Koblenz, Alfons Jochem, Vorstandsvorsitzender des SV Eintracht Trier, Romy Berger, Leiterin der Polizeidirektion Trier und Lucas Bauer, Leiter der Bundespolizei Trier, haben einen anlässlich des Endspiels erstellten Fanbrief unterzeichnet. Der Fanbrief ist hier abrufbar: https://bit.ly/fanbrief-finale-bitburger-rheinlandpokal.

Aktion Herzsicher

In diesem Jahr wird der Finaltag der Amateure, das größte Ereignis des Amateurfußballs, erstmals auch zur größten Bühne für ein Thema, das die gesamte Gesellschaft betrifft: In Deutschland versterben jährlich rund 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Viele von ihnen könnten gerettet werden, wenn Ersthelfer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen würden. Genau hier setzt die Initiative „HERZSICHER“ der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung an – und genau deshalb stellen der Deutsche Fußball-Bund, sämtliche Landesverbände und die beiden Stiftungen den Finaltag der Amateure gemeinsam unter das Motto Wiederbelebung.

Im Zentrum aller Aktionen am Finaltag steht die Plattform herzsicher.de – denn der Tag im Stadion soll erst der Anfang sein. Über die Plattform kann jeder Mensch eine kostenlose Schulung in Herzdruckmassage buchen: im eigenen Verein, im Betrieb oder im privaten Umfeld. Bereits ab acht Personen findet eine Schulung statt, wobei Ort, Datum und Uhrzeit von den Teilnehmenden selbst bestimmt werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.