Parteitag: Daniela Schmitt zur FDP-Landesvorsitzenden gewählt

Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl ist die Ministerin zur Chefin der rheinland-pfälzischen Liberalen gewählt worden. Einen Gegenkandidaten gab es trotz der Querelen der vergangenen Wochen nicht.

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Nach internen Machtkämpfen hat sie sich durchgesetzt und steht an der Spitze der rheinland-pfälzischen FDP: Daniela Schmitt. Foto: Helmut Fricke / dpa / Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische FDP hat mit Daniela Schmitt eine neue Landesvorsitzende. Die 52-jährige Wirtschaftsministerin wurde bei einem Parteitag in Mainz mit 67,5 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.

Sie tritt damit die Nachfolge von Volker Wissing an, der im vergangenen November im Zuge des Ampel-Bruchs im Bund aus der Partei ausgetreten war. Gegenkandidaten zu Schmitt gab es nicht. In den vergangenen, von internen Machtkämpfen geprägten Monaten hatte Schmitt die Landespartei vorübergehend gemeinsam mit Carina Konrad geführt. Die beiden waren zu Wissings Amtszeit Co-Vorsitzende.

Eine Zeitlang sah es danach aus, als komme es bei dem Landesparteitag in Mainz zu einer Kampfkandidatur gegen Schmitt. Als mögliche Kandidaten galten Konrad, die zuletzt für die Liberalen im Bundestag gesessen hatte, Wirtschaftsstaatssekretär Andy Becht und Philipp Fernis. Letzterer war bis vor kurzem Fraktionsvorsitzender im Landtag, mittlerweile ist er als Nachfolger des verstorbenen Herbert Mertin Justizminister von Rheinland-Pfalz. (Quelle: dpa)

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