Wirtschaft 4.0 – Digitaler Wandel beeinflusst die Region

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Symbolfoto.

Bildquelle: Kai Stachowiak

TRIER/RHEINLAND-PFALZ. Beinahe 2.000 Unternehmen haben Ende November, Anfang Dezember 2014 am 23. IHK-Unternehmensbarometer mit dem Titel „Wirtschaft 4.0: Große Chance, viel zu tun“ teilgenommen. Ergebnis: 92 Prozent der befragten Unternehmen sehen einen großen Einfluss durch den digitalen Wandel auf die Geschäfts- und Arbeitsprozesse, fühlen sich aber auf Grund der IT- und Rechtsunsicherheit so wie unzureichende Internet-Anbindung gehemmt.

So sehen sich 41 Prozent der Teilnehmer von der verfügbaren Datenübetragungsrate in der Digitalisierung gebremst. Laut TÜV Rheinland beläuft sich die Verfügbarkeit von Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s gerade mal auf 58,3 Prozent und konzentriert sich auf die Ballungsgebiete um größere Städte. Angesichts der Tatsache, dass eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur die Grundlage für die Entwicklung von innovativen Diensten und Anwendungen ist eine sehr folgenreiche Hürde.

Abgesehen von der Verfügbarkeit schnellen Internets befürchtet mit 54 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen zudem unerlaubte Zugriffe auf wichtige Firmendaten oder sogar den Verlust von wichtigen Informationen. Aber nicht nur die IT-Sicherheit ist ein großes Thema: 44 Prozent haben Bedenken über ungeklärte Rechtsfragen, welche von der aktuellen Gesetzeslage nicht ausreichend geklärt werden. Größte Baustellen sind hier: Das Vertragsrecht, das Urheberrecht und der Datenschutz. Bei letzterem sind 48 Prozent der Meinung, die Mitarbeiter in diesem Bereich weiter qualifizieren zu müssen.

Ein positives Bild zeigt sich beim Einfluss der Digitalisierung auf die Mitarbeiterzahl, da 23 Prozent der Unternehmen mit mehr Mitarbeitern rechnen.

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