IHK: Unternehmen in Rheinland-Pfalz blicken pessimistisch in die Zukunft

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LUDWIGSHAFEN. Das Risiko eines ungeordneten Brexits und internationale Handelsstreitigkeiten drücken deutlich auf die Stimmung der Unternehmer in Rheinland-Pfalz. Das zeigt eine Umfrage in mehr als 1000 Betrieben im Land, deren Ergebnisse die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern (IHK) am Freitag vorstellte.

«Zwar ist die konjunkturelle Lage zurzeit noch stabil, doch trübt die enorme weltwirtschaftliche Unsicherheit die Geschäftserwartungen der Unternehmen deutlich», sagte der Präsident der IHK-Arbeitsgemeinschaft, Peter Adrian.

Die Kombination aus aktueller Geschäftslage und Erwartungen für die kommenden zwölf Monate wurde in der Umfrage den Angaben zufolge so schlecht wie zuletzt vor sieben Jahren beurteilt. Es zeige sich mit Ausnahme des Baugewerbes über alle Branchen hinweg eine Abwärtsdynamik. Insbesondere die am Export hängende Industrie berichte von Auftragsrückgängen.

Als größtes Risiko für das weitere Geschäft nennen 55 Prozent der im September befragten Unternehmen den Fachkräftemangel, 47 Prozent nicht absehbare Folgen eines ungeordneten Brexits oder Handelsstreitigkeiten auf internationaler Ebene. 45 Prozent der Befragten sorgen sich um die Inlandsnachfrage.

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