Kürzungen im Bildungsbereich nun beschlossene Sache

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Symbolfoto "Schule"

Bildquelle: pixabay

MAINZ. Der geplante Stellenabbau im Bildungssektor ist nun endgültig beschlossene Sache. Im kommenden Jahr werden bis zu 300 Lehrerstellen in Rheinland-Pfalz ersatzlos gestrichen. „Mit diesem bildungspolitischen Kahlschlag bricht die Landesregierung kaum ein halbes Jahr nach Amtsantritt ihr Wahlversprechen“, erklärt die Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz, Katrin Werner.

Kurze Beine – kurze Wege, eine hundertprozentige Unterrichtsversorgung sowie eine Verbesserung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler – so lauteten die Versprechen im Koalitionsvertrag. Mit dem beschlossenen Stellenabbau werden diese kaum mehr zu halten sein.

Das Hauptargument für den radikalen Einschnitt, die rückläufigen Schülerzahlen, ist nur ein Scheinargument. Die Zahlen der Erstklässler sind in diesem Jahr deutlich gewachsen. Ein weiterer Zuwachs wird mit der Einschulung von Flüchtlingskindern erwartet und auch die Geburtenzahlen sind in den letzten Jahren wieder angestiegen, sodass künftig wieder mit stärkeren Jahrgängen gerechnet werden kann. Bereits jetzt klagen viele Schulen über einen gravierenden Lehrermangel.

„Angesichts der absehbaren negativen Folgen, ist das Handeln der Landesregierung nicht nur unbesonnen, sondern schlicht unverantwortlich“, empört sich Werner. „Daher fordere ich höhere Investitionen in den Bildungsbereich, eine deutliche Aufstockung der Planstellen, sowie eine inklusive und individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern.“

7 KOMMENTARE

  1. „Leere Kassen – leere Köpfe“ … so betrügen also Fr. Dreyer und Ihre ‚Bildungs’ministerin Stefanie Hubig das Land um seine Zukunft. Eine gute Bildung ist Grundlage für freies, selbstständiges und eigenverantwortliches Denken und Handeln … kein Wunder, dass Ausbildung im sozialdemokratischen Wertegefüge keinen hohen Stellenwert zu haben scheint… wenn ja doch nur „das WIR entscheidet“, braucht der Einzelne ja nichts „drauf haben“.

  2. Ich war am Donnerstag auf einer Veranstaltung wo uns Frau Hubig versicherte das gespart werden müsse aber es würden keine Lehrerstellen gestrichen.

      • Vielleicht bei den Ämtern und Behörden welche zuständig sind. Und zur Info: Für die Gebäude sind die Träger wie Kreis und Gemeinden zuständig

        • Solange noch Millionen Euro für Asylbewerber da sind sollte man nicht an der Bildung unserer Kinder sparen. Ich habe nichts gegen Asylbewerber aber nicht alles auf kosten unserer Kinder. Denn für diese sind viele Lehrerstellen geschaffen worden

  3. merkt ihr ALLE nicht dass wir langsam zur Bananenrepublik umschwenken ?
    Haltet die Menschen dumm und die Regierung kann machen was sie will ….. sich die Taschen voll machen

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