Tierquäler in Lebach – 1000 Euro Belohnung für Hinweise

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LEBACH. Große Entrüstung hat der Bericht über das zu Tode gehetzte Reh in Lebach ausgelöst. Viele Hinweise sind inzwischen bei der Polizei eingegangen. Jetzt haben sich auch zwei Jagdpächter eingeschaltet und eine Belohnung auf die Ergreifung der Täter ausgesetzt.

Nicht nur in Lebach, sondern überall, wo die Meldung darüber verbreitet wurde, dass am Sonntag drei Motorradfahrer ein Reh solange gehetzt haben, bis es verendete, gab es entrüstete und teilweise sehr emotionale Reaktionen. Zahlreiche Kommentare auf der Facebook-Seite von lokalo.de belegen dies. Die Bezeichnung „Vollpfeifen“ für die drei Täter gehört noch zu den harmlosen Titulierungen. Hohe Strafen werden für die Unbekannten gefordert.

Keine amtlichen Kennzeichen

Aber genau hier liegt das Problem. Die Zeugen, die den Vorfall beobachteten, hatten unverzüglich die Polizei alarmiert, die auch sofort aktiv wurde. Als sie jedoch am Tatort eintraf, waren die Tierquäler bereits über alle Berge. Die Beamten konnten nur feststellen, dass es rund um das tote Tier Reifenspuren in der Wiese gab. Und sie konnten die Zeugenaussagen aufnehmen, nach denen die Täter auffällig bunt gekleidet war und auch die Geländemaschinen auffallend bunt lackiert waren. Amtliche Kennzeichen hatten die Maschinen keine.

1000 Euro Belohnung

Nach der Veröffentlichung dieses „bisher einzigartigen Vorfalls“, wie die Polizei Lebach diese Tierquälerei nennt, gingen viele Hinweise in der Dienststelle ein. Jedoch ergaben sich daraus bisher keine wirklich verwertbaren Ergebnisse. Inzwischen hat sich der Jagdpächter, der für die Wiese, auf der sich alles abspielte, zuständig ist, mit einem benachbarten Kollegen zusammen getan. Gemeinsam haben sie eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der drei Täter führen.

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1 KOMMENTAR

  1. Also wirklich.
    Gerade diese Zeugen die das Beobachteten, müssten doch wissen, woher die Maschinen kommen. Bzw. in welchem Dorf diese Maschinen öfter zu sehen sind! Sonst wird doch auch direkt immer geschaut und spioniert damit die Dorfbewohner direkt über alles Bescheid wissen… Irgendwas ist da doch faul ! Es könnten sich doch genauso gut auch mal die Eltern melden der 3 Jungens. Schließlich wissen diese ja wohl, was für Maschinen das waren & wo die Jungs zu dem genannten Zeitpunkt gewesen sind.
    Eine Beschreibung der Motorräder würde vielen helfen!

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