RLP: 1.500 Rettungsschwimmer sichern Badestellen — Unfälle v.a. an Flüssen und Seen

Mehr als 100 Badestellen und 1.500 Retter: Die DLRG ist nicht nur am Beckenrand unterwegs. Auch an Badeseen und Fließgewässern zeigen die Rettungsschwimmer Präsenz.

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Ein Mitglied der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) steht in einem Strandbad am Ufer. Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild

MAINZ. Das Wetter wird besser und mit dem einsetzenden Frühling steht die Badesaison ins Haus. Doch wo gebadet wird, passieren immer wieder Unfälle: Rund 1.500 Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr aktiv gewesen, um Badestellen sicherer zu machen.

Die Aktiven überwachen den Badebetrieb an mehr als 100 Badestellen im Land, wie ein Sprecher der DLRG mitteilte. Demnach seien die Rettungsschwimmer in 88 Schwimmbädern und an 41 sogenannten Freigewässern aktiv. Freigewässer sind Badestellen etwa an Badeseen.

Nach früheren DLRG-Angaben kommen die meisten Badeunfälle an Flüssen und Seen vor. Opfer sind vor allem Männer. 2025 ertranken 15 Menschen in rheinland-pfälzischen Gewässern, genauso viele wie im Jahr zuvor. Zehn Opfer ertranken in Flüssen, fünf in Seen.

Die DLRG sei vorsichtshalber auch an Gewässern vor Ort, an denen es keine Badestellen gebe, sagte der Sprecher. Dazu zählten vor allem die Fließgewässer, wie etwa der Rhein, an denen grundsätzlich vom Baden abgeraten wird. Zwischen Schwimmbädern und der DLRG gebe es zudem unterschiedliche Kooperationen. So übernähmen Rettungsschwimmer etwa in den Bädern, in denen sie auch trainieren, Wachdienste. (Quelle: dpa)

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