Stadtrat Bitburg beschließt Haushalt — Schuldenstand steigt bis 2028

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Foto: Stadt Bitburg

BITBURG. Auf Empfehlung der zuständigen Gremien hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 26. März einstimmig den Haushalt der Stadt Bitburg für das Jahr 2026 beschlossen. Bürgermeister Heiko Jakobs hatte mit seiner Verwaltung einen Plan vorgelegt, der im Ergebnishaushalt für das Jahr 2026 ein Jahresplus von 200.000 Euro ausweist.

Der Finanzhaushalt 2026 schließt im Saldo der ordentlichen und außerordentlichen Ein- und Auszahlungen mit einem Jahresergebnis von 279.060 Euro ab. Die fortgeschriebene strategische Investitionsplanung sieht für das Jahr 2026 Auszahlungen aus Investitionstätigkeit in Höhe von 12.549.500 Euro vor.

Mit einem Betrag in Höhe von 1.523.840 Euro weist die freie Finanzspitze der Stadt in 2026 ein negatives Ergebnis aus. Ein Haushaltsausgleich wird in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht erreicht. Dies liegt hauptsächlich an den hohen Eigenfinanzierungsanteilen für große Pflichtprojekte (Feuerwehrhaus Bitburg, Turnhalle/Erweiterung Grundschule Bitburg-Süd, Neubau Kita Masholder), deren Tilgungs- und Zinsverpflichtungen einen ausgeglichenen Finanzhaushalt nahezu ausschließen.

Bei den Einnahmen der Stadt Bitburg liegt der Fokus traditionell und erwartungsgemäß besonders auf dem steuerlichen Bereich.

Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben werden für 2026 auf 40,826 Millionen Euro geschätzt und liegen 3,049 Mio. Euro (+ 8,07 %) über der Planungsprognose für 2025. Mit 25 Millionen Euro entfällt auf die Gewerbesteuer der größte Anteil, gefolgt von den Gemeindeanteilen an der Einkommens-/ Umsatzsteuer mit 9,988 Millionen Euro, der Grundsteuer B mit 4,1 Millionen Euro, der Vergnügungssteuer mit 875.000 Euro, dem Familienleistungsausgleich mit 742.000 Euro sowie den sonstigen Steuererträgen mit 121.000 Euro.

Die Kreisumlage belastet den Haushalt 2026 mit 16,004 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber der Planung 2025 um 833.000 Euro (+ 5,49 %). Insgesamt belasten die Zuwendungen, Umlagen und Transferaufwendungen den Haushalt 2026 mit 21,783 Millionen Euro und haben sich damit gegenüber 2025 um 1,175 Millionen Euro (+ 5,7 %) erhöht.

Die Sollverschuldung wird nach der strategischen Investitionsplanung zum Ende 2026 voraussichtlich bei 47,975 Millionen Euro liegen. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich die Sollverschuldung um 2,6 Millionen Euro.

Der Schuldenstand wird voraussichtlich bis 2028 ansteigen, bevor ein stetiger Schuldenabbau einsetzt. Zum Ende des erweiterten Finanzplanungszeitraums (2031) wird trotz dieses Abbaus noch ein prognostizierter Schuldenstand von 56,248 Millionen Euro erwartet. Der kompletten Haushalt der Stadt Bitburg für 2026 findt sich auf der Internet-Seite www.bitburg.de. (Quelle: Stadt Bitburg)

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