SCHWEICH – Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Dienstbezirk der Polizeiautobahnstation Schweich ist im Jahr 2025 signifikant gesunken.
Mit insgesamt 821 Unfällen wurde ein Rückgang von 17,3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, was den niedrigsten Stand der letzten fünf Jahre markiert. Trotz dieser positiven Tendenz bei den Gesamtzahlen stieg die Zahl der Unfallfluchten leicht auf 141 Fälle an, wobei die Aufklärungsquote mit 47,5 % stabil blieb. Ein tragischer Schwerpunkt der Bilanz war ein tödlicher Verkehrsunfall, der durch einen Falschfahrer verursacht wurde.
Bei den Unfallursachen dominierten im Jahr 2025 Wildunfälle mit einem Anteil von 20,7 %, gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit (20,02 %) und unzureichendem Sicherheitsabstand (13,2 %). Der statistisch starke Rückgang bei der Ursache „Sicherheitsabstand“ wird von der Polizei teilweise auf geänderte Erfassungsparameter durch das neue System „EUSKA“ zurückgeführt. Ein Einfluss von berauschenden Mitteln wurde bei 1,8 % aller Unfälle festgestellt, wobei Alkohol in 13 Fällen und THC in 5 Fällen nachgewiesen werden konnte. Die Polizei betont, dass insbesondere durch das Einhalten von Abstand und angepasster Geschwindigkeit viele schwere Verletzungen vermeidbar wären.
Innerhalb der betrachteten Risikogruppen zeigt die Statistik eine differenzierte Entwicklung: Während die Unfallbeteiligung von Lastkraftwagen um 23,3 % zurückging, blieben LKW-Fahrer in fast 75 % der Fälle die Hauptverursacher ihrer Unfälle. Bei den jungen Fahrenden (18 bis 24 Jahre) sank die Gesamtzahl der Unfälle auf 160, jedoch stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in dieser Gruppe leicht an. Senioren ab 65 Jahren waren an 8 % des Unfallgeschehens beteiligt, wobei die Zahlen in dieser Altersgruppe über alle Bereiche hinweg rückläufig waren. Kinder verunglückten im Jahr 2025 ausschließlich als passive Mitfahrende; aktive Unfälle von Kindern oder Radfahrern spielten auf den Autobahnabschnitten erwartungsgemäß keine Rolle.
















