Ein 55-jähriger Mann soll auf einer Frauentoilette der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz heimlich Videoaufnahmen gemacht haben. Eine Zeugin bemerkte die laufende Kamera – die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag auf einer öffentlichen Frauentoilette an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach Angaben der Polizei entdeckte eine Zeugin den Mann mit geöffneter Kamera-App und aktiver Videoaufnahme auf seinem Smartphone.
Zeugin reagiert sofort – Verdächtiger versucht zu fliehen
Als die Frau den Mann bemerkte, soll dieser zunächst aus dem Gebäude geflohen sein. Die Zeugin alarmierte umgehend die Polizei.
Kurze Zeit später erkannte sie den Tatverdächtigen erneut. Auch diesmal habe er versucht zu fliehen. Gemeinsam mit weiteren Passanten gelang es der Zeugin jedoch, den Mann bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festzuhalten.
Polizei findet entsprechende Videoaufnahmen
Nach derzeitigem Ermittlungsstand filmte der Beschuldigte mit seinem Smartphone über beziehungsweise unter den Trennwänden der Toilettenkabinen. Auf dem Mobiltelefon seien „entsprechende Videoaufnahmen“ festgestellt worden, teilte die Polizei mit.
Gegen den 55-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern an.















