Holzfäule in Trier: Stadt muss mehrere Bäume fällen – Ersatzpflanzungen geplant

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Symbolbild; Baumfällarbeiten; dpa

TRIER. Wegen fortgeschrittener Holzfäule und fehlender Standsicherheit müssen in Trier mehrere Bäume gefällt werden. Betroffen sind unter anderem eine Gleditschie in der Stresemannstraße sowie eine Esche und zwei Buchen im Nells Park. Ersatzpflanzungen und Maßnahmen zum Artenschutz sind vorgesehen.

Gleditschie am Heuschreckbrunnen: Fällung am 28. November

StadtRaum Trier hat angekündigt, dass am Freitag, 28. November, eine Gleditschie in der Stresemannstraße gefällt wird. Der Baum leidet unter einer ausgeprägten Holzfäule durch Pilzbefall, wodurch die Standsicherheit an dem stark frequentierten Standort nicht mehr gewährleistet ist.

Eine Standortsanierung und die Neupflanzung eines Baumes sind bereits für 2026 eingeplant.

Nells Park: Drei weitere Bäume betroffen

Auch im Nells Park sind Baumfällungen notwendig. Nach ausführlichen Untersuchungen müssen entfernt werden:

  • eine Esche mit fortgeschrittener Fäule

  • zwei schwer erkrankte Buchen

Die Bäume stehen südlich des Weihers Richtung Metternichstraße und sind seit vielen Jahren beschädigt. Rückschnitte hatten ihre Standsicherheit zuletzt noch stabilisieren können – nun ist ein Erhalt nicht mehr möglich.

Ein externer Sachverständiger bestätigte im vergangenen Sommer, dass die Bäume nicht länger verkehrssicher sind. Angesichts der hohen Besucherfrequenz im Park besteht dringender Handlungsbedarf.

Artenschutz: Totholz bleibt im Park

Der Großteil der gefällten Bäume bleibt als liegendes Totholz vor Ort. Dies dient als wichtiger Bestandteil des Artenschutzes, da abgestorbene Baumstämme Lebensraum für zahlreiche Insekten, Pilze und Kleintiere bieten.

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