++ Bosch-Schock in Homburg: Werksteil dicht – 1.250 Jobs sollen wegfallen! ++

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Dunkle Wolken über der Bosch-Zentrale; dpa

Homburg. Auf die Beschäftigten von Bosch in Homburg kommt ein massiver Einschnitt zu. Nach übereinstimmenden Berichten von SR und Saarbrücker Zeitung plant der Konzern die Schließung des Werksteils „Bosch West“ und den Abbau von rund 1.250 Arbeitsplätzen. Betroffen wäre damit mehr als jeder dritte Job am Standort.

Werksteil „Bosch West“ vor dem Aus

Wie der SR berichtet, sollen die Beschäftigten am Donnerstag offiziell darüber informiert werden, dass der Werksteil „West“, unweit der Autobahn, bis 2030 aufgegeben wird. Von aktuell rund 3.500 Arbeitsplätzen am Standort sollen demnach 1.250 wegfallen. Da sich manche Stellen auf Teilzeitkräfte verteilen, könnte die Zahl der betroffenen Beschäftigten sogar noch höher liegen. Mehr Saarland-News

Die Saarbrücker Zeitung hatte zuvor ebenfalls über den geplanten Kahlschlag berichtet. Auch dort hieß es, dass das Management den Abbau mit schwacher Auftragslage und dem faktischen Stillstand der Wasserstofftechnik für Lkw begründet.

„Neuaufstellung ohne Alternative“

Bosch spricht von einer „Neuaufstellung ohne Alternative“, um den Standort langfristig wirtschaftlich tragfähig zu machen. Teile der Produktion sollen ins Ausland, unter anderem in die Türkei, verlagert werden.

Am Freitag wird die vor vier Wochen unterbrochene Betriebsversammlung beim Autozulieferer fortgesetzt. Dort dürfte die Geschäftsführung weitere Details nennen.

Folgen für Standort und Region

Neben dem massiven Stellenabbau stehen auch weitere Konsequenzen im Raum:

  • Rückgang der Ausbildungsplätze,

  • Infragestellung von Tätigkeiten in der Verwaltung,

  • mögliche Auswirkungen auf Bosch Rexroth in Homburg mit rund 570 Beschäftigten.

Die Gewerkschaften zeigen sich alarmiert. Von „unverantwortlichen Einschnitten“ ist die Rede. Viele Mitarbeiter hatten lange auf das Projekt Wasserstofftechnik gesetzt – nun steht es in Homburg vor dem Aus.

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3 Kommentare

  1. Während die deutsche Wirtschaft den Bach runtergeht, wählt die einst konservative CDU eine Linksgrüne ins Verfassungsgericht. Das ist alles nicht mehr zu glauben.

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