Rhein in Flammen: Polizei zieht abschließende Bilanz – wenige Vorfälle

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Wie im vergangenen Sommer ist wieder das Spektakel «Rhein in Flammen» mit Feuerwerken und Schiffen bei Rüdesheim und Binngen geplant. Foto: Andreas Arnold/dpa

KOBLENZ. Sommerliche Temperaturen, nach Veranstalterangaben alleine am Samstagabend 80.000 bis 90.000 Besucher und nur wenige Einsatzanlässe der Polizei, so lautet die Bilanz der Polizeidirektion Koblenz zur diesjährigen Veranstaltung Rhein in Flammen 2025. Pünktlich um 23.00 Uhr begann am gestrigen Samstagabend das Feuerwerk, in diesem Jahr erstmals mit einer Drohnenshow, das nahtlos in das Höhenfeuerwerk überging.

Mit zeitlicher Nähe zum Veranstaltungshöhepunkt strömten die Besucherinnen und Besucher in den Veranstaltungsraum, der Schwerpunkt lag erwartungsgemäß im Bereich des Deutschen Ecks, am Peter-Altmeier-Ufer und im Bereich des Konrad-Adenauer-Ufers. Die innerstädtische Parkflächen sowie die Park & Ride-Möglichkeiten waren nahezu komplett ausgelastet. Aufgrund der Auslastung musste der Zugang zum Deutschen Eck aus Sicherheitsgründen bereits um kurz nach 22.00 Uhr unterbunden werden. Die Verkehrsbeeinträchtigungen im Anreise- und bisherigen Abreiseverkehr konnten durch die durchgeführten Verkehrslenkungsmaßnahmen minimiert werden.

Auf dem Rhein wurde ein Konvoi mit insgesamt 30 Fahrgastschiffen von der Wasserschutzpolizei rheinabwärts von Spay bis Koblenz geführt. Dabei kam es zu keinen besonderen Zwischenfällen, was auch für die polizeilichen Maßnahmen an Land zu konstatieren ist. Es waren lediglich wenige verbale Streitigkeiten oder meist alkoholbedingte hilflose Personen Anlass polizeilicher Einsätze. Gleiches gilt für die Einsatzmaßnahmen in Boppard und Lahnstein, die in den Gesamteinsatz integriert waren. Trotz sukzessiver Kräfteentlassung in den verschiedenen Einsatzabschnitten war die Polizei bis zum Sonntagmorgen sichtbar präsent. Nach dem Feuerwerk verlagerten sich die Feierlichkeiten in Koblenz bis in die frühen Morgenstunden erfahrungsgemäß auf die Plätze und Gaststätten im Stadtgebiet.

Bis in die Morgenstunden des 10.8. kam es ebenfalls zu keinen nennenswerten veranstaltungsbezogenen Einsätzen. Ein gegen 23.50 Uhr als vermisst gemeldetes Kind konnte wenig später wohlbehalten aufgefunden und den Eltern übergeben werden. Nach Abschluss des Feuerwerks kam es sowohl im Stadtgebiet als auch auf den Ausfallstraßen erwartungsgemäß zu Staubildungen.

Gegen 1.30 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Friedrich-Ebert-Ring und Viktoriastraße ein Verkehrsunfall, an dem auch ein Streifenwagen der Polizei beteiligt war. Die Funkstreifenwagenbesatzung befand sich auf dem Rückweg vom Sondereinsatz zum Polizeipräsidium und befuhr den Friedrich-Ebert-Ring in Fahrtrichtung B9. In Höhe der Viktoriastraße kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW, der aus Richtung Viktoriastraße in den Friedrich-Ebert-Ring einbog. Die Besatzung des Funkstreifenwagens wurde leicht verletzt, der Fahrer des PKWs blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. (Quelle: Polizeipräsidium Koblenz)

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