In RLP und Saarland: Warnstreiks in Kliniken angelaufen

Verdi macht Druck im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes. Das dürften auch Klinikpatienten in Rheinland-Pfalz und im Saarland zu spüren bekommen.

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Warnstreik Öffentlicher Dienst in Rheinland-Pfalz
Symbolbild. Foto: Oliver Dietze/dpa

MAINZ/SAARBRÜCKEN. In rheinland-pfälzischen und saarländischen Krankenhäusern sind Warnstreiks angelaufen, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat.

Das teilte eine Verdi-Sprecherin mit. Schwerpunkte sollen Kliniken in den Regionen Mittelrhein, Westpfalz und Saarland sein. Insgesamt soll es Warnstreiks in 18 Einrichtungen in beiden Bundesländern geben.

Warnstreiks auch am Freitag

Am stärksten sollen nach Verdi-Angaben das Klinikum Ludwigshafen und Pirmasens betroffen sein. Am Freitag wird der Warnstreik auch auf Einrichtungen der sozialen Arbeit ausgeweitet.

Verdi sprach von einem gelungenen Anfang. 18 Krankenhäuser seien beteiligt gewesen, teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. «Insgesamt waren es 1000 Streikende, leider wären gerne sehr viel mehr mitgekommen, jedoch musste die Patientensicherheit gewährleistet sein.» Fast die Hälfte musste demnach Dienst verrichten. «Auch die Influenza macht nicht Halt vor dem Personal.»

Tarifverhandlungen gehen Mitte März weiter

Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden vom 14. bis 16. März in Potsdam fortgesetzt. Eingeschlossen sind zahlreiche Berufsgruppen, darunter auch Erzieherinnen, Krankenpfleger, Busfahrer und Feuerwehrleute.

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