Weitere zwei Jahre: Trier erneut mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet

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Foto: David Ebner / dpa / Illustration

TRIER. Wenn sich Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam vernetzen und sich lokal für den fairen Handel stark machen, dann verdient das Anerkennung. Fairtrade Deutschland zeichnet mit der Kampagne „Fairtrade-Towns“ Kommunen aus, die nachweislich Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen einer Kommune betreffen.

Trier ist dabei Vorreiter: Bereits im Mai 2010 wurde die Stadt als erste in Rheinland-Pfalz und als 16. deutschlandweit mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. Nach der erfolgreichen Verlängerung darf die Stadt den Titel für weitere zwei Jahre tragen. Neben einem Ratsbeschluss ist eine Steuerungsgruppe zwingende Voraussetzung für den Titel. In Trier treffen sich regelmäßig rund 20 Personen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Schulen, Universitäten, Gastronomie und Verbänden, um die Fairtrade-Aktivitäten in der Stadt zu koordinieren.

Am Samstag, 14. September, kann man sich bei „Trier spielt“ am Stand der Steuerungsgruppe in der Neustraße über die Fairtrade-Aktivitäten in Trier informieren. Zum Start der Fairen Woche wird es einen Schwerpunkt zum diesjährigen Jahresthema „Fair. Und kein Grad mehr“ geben. Mit jährlich rund 2000 Aktionen ist die Faire Woche bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Am Aktionsstand können alle großen und kleinen Kinder am Quizrad drehen und eine Frage zum Thema Fairtrade beantworten. Als Gewinne gibt es Samentütchen, Sticker und faire Schokoladentäfelchen. Außerdem gibt es am Stand Informationen zum Bürger Haushalt. Bürgerinnen und Bürger können unkompliziert und ohne Anmeldung direkt vor Ort ihre Vorschläge abgeben. (Quelle: Stadt Trier)

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