Ausbildung bleibt Schwerpunkt der Innung: Maler- und Lackierer der Westeifel tagten

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Ralf Becker (rechts) von der Handwerkskammer Trier, hier im Bild mit Obermeister Uwe Wallerius (Mitte) und Stellvertreter Hermann Waldorf, informierte über Einstiegsqualifizierung und Verbundausbildung. Foto: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel

SCHWIRZHEIM. „Ausbildung stärken“, war das Hauptthema der Mitgliederversammlung der Maler- und Lackierer-Innung Westeifel Mitte Mai. Obermeister Uwe Wallerius hatte seine Innungskollegen und Gäste zum Austausch in das Gasthaus Kostisch in Schwirzheim eingeladen. Mit dabei auch Ausbildungsberater Ralf Becker von der Handwerkskammer Trier.

Er informierte die Mitglieder über Neuerungen bei der Einstiegsqualifizierung. Die Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein Programm, das Jugendlichen ermöglicht, praktische Erfahrungen und Grundkenntnisse zu sammeln, bevor sie eine reguläre Ausbildung beginnen. Sie dient der Berufsorientierung und erleichtert den Übergang in eine Ausbildung durch gezielte Vorbereitung und Unterstützung. Sie dauert in der Regel vier bis zwölf Monate. Neu ist, dass die EQ neben Vollzeit jetzt auch in Teilzeit bei mindestens 20 Wochenstunden erfolgen kann. Dadurch soll ermöglicht werden, dass angehende Handwerker zeitgleich zur EQ zum Beispiel noch einen Sprachkurs absolvieren können. 

Der stellvertretende Obermeister Hermann Waldorf berichtete der Innung über Erweiterungen am Berufsschulstandort Bitburg. Dort wird der Bereich fachbezogene Mathematik zukünftig verstärkt werden. Zudem wird im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU-Wochen) fachbezogener Unterricht für CAD (Computer-Aided Design) eingebunden, um Azubis fit für die Konstruktion am Bildschirm zu machen. Studiendirektorin Heike Brücker von der Berufsbildenden Schule war ebenfalls Gast der Versammlung. 

Waldorf warb auch für das Projekt „Painting Skills for Africa“, welches vor mehr als zehn Jahren vom Landesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz Rheinland-Pfalz initiiert wurde und mittlerweile im gesamten Bundesgebiet im Malerhandwerk angeboten wird. Dabei können Teilnehmer nach Ruanda reisen und dort die handwerklichen und sozialen Fähigkeiten erweitern und gleichzeitig Menschen, Kultur und Geschichte des Landes kennenlernen. Infos auf http://www.geselle-trifft-gazelle.de/. (Quelle: Maler- und Lackierer-Innung Westeifel)

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