Sportwagen nach gefährlichem Überholmanöver einkassiert: Sicherstellung rechtmässig

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Eine Polizistin hält eine Winkerkelle in der Hand. Foto: Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

KOBLENZ/DUDENHOFEN. Die Sicherstellung eines Sportwagens durch die Polizei nach einem gefährlichen Überholmanöver ist vom Oberverwaltungsgericht Koblenz als rechtmäßig bewertet worden.

Es handle sich um einen Ausnahmefall, bei dem die vorläufige Entziehung des Führerscheins nicht gereicht hätte, teilte das Gericht am Dienstag seinen Beschluss vom 29. August mit (Az. 7 B 10593/23.OVG).

Der Ehemann der Fahrzeughalterin hatte im vergangenen April auf einer Bundesstraße bei Römerberg-Dudenhofen Fahrzeuge überholt. Um Kollisionen zu vermeiden, mussten mehrere Autos gebremst werden, darunter ein entgegenkommender Streifenwagen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und nahmen dem Fahrer sowohl den Wagen als auch den Führerschein ab.

Der Mitteilung zufolge zeigte der Mann keine Einsicht für die Gefährlichkeit seines Verhaltens. Es habe von weiteren erheblichen Verkehrsverstößen mit diesem ausschließlich von ihm genutzten Wagen und damit von einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgegangen werden müssen.

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