Wenig Interesse? Geringe Wahlbeteiligung an Trierer OB-Wahl – wie lief es bei den letzten Wahlen?

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Der alte und neu Oberbürgermeister in Trier, Wolfram Leibe; Foto: Stadt Trier

TRIER. Über 83.000 Triererinnen und Trierer waren am gestrigen Sonntag, 25. September, zur Trierer Oberbürgermeisterwahl wahlberechtigt. Laut der Stadt Trier machten davon 32.2 Prozent von ihrem Stimmrecht gebrauch – ein niedriger Wert. Doch wie waren die Wahlbeteiligungen in Trier bei den letzten OB-, Kommunal- und Landtagswahlen in Trier? Wir haben für euch einmal nachgeschaut.

Oberbürgermeisterwahl Trier

Im Jahr 2006, beim Duell zwischen Ulrich Holkenbring (CDU) und Klaus Jensen, welches Jensen, der Mann der heutigen Ministerpräsidentin Malu Dreyer für sich entschied, lag die Wahlbeteiligung bei 43,2 Prozent.

Beim Duell im Jahr 2014, zwischen Hiltrud Zock; Dr. Fred Konrad und Wolfram Leibe, zog es im 1. Wahlgang 32,68 Prozent der Wähler an die Urnen. Zur Stichwahl lag die Wahlbeteiligung schließlich bei 30.43 Prozent.

Kommunalwahlen Trier:

Im Jahr 2019 zur Kommunalwahl, es wurden Stadtrat sowie für jeden der 19 Ortsbezirke ein Ortsbeirat gewählt, lag die Wahlbeteiligung bei 55,7 Prozent. Im Jahr 2014 bei insgesamt 47,0 Prozent. Anlässlich der Kommunalwahl 2009, lag die Beteiligung bei 45,4 prozent.

Landtagswahlen in Trier

Bei den Landtagswahlen 2021 gingen in Trier 65,3 % der Wahlberechtigten zur Wahl. Im Jahr 2016 waren es ebenfalls 65,5 Prozent gewesen. Im Jahr 2011 waren es 56,3 Prozent gewesen.

(Quellen: Stadt Trier)

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