TRIER. Andere Städte machten es bereits vor, nun ergreift auch die Stadt Trier Sofortmaßnahmen um in Zeiten explorierender Kosten auf dem Energiemarkt, entsprechende einzusparen. Ab dem 22. August sollen diese umgesetzt werden, denn die Kosten der aktuellen Energiekrise machen auch vor den Städten und Kommunen im Land keinen Halt.
Wunderte sich mancher Besucher am vergangenen Wochenende noch über eine wahrgenommen „hell beleuchtete“ Innenstadt gegen Mitternacht, gehören diese Eindrücke ab dem kommenden Montag vorerst der Vergangenheit an. Wie der SWR berichtet, wird bei den Einsparungsmaßnahmen unter anderem die Beleuchtung der Porta Nigra auf eine Stunde am Abend begrenzt. Öffentliche Gebäude, Kirchen und andere Kulturdenkmäler, beispielsweise die Kaiserthermen, werden gar nicht mehr angestrahlt.
Ergänzend dem künftigem Verzicht auf Beleuchtung, stehen auch Einschränkungen in der Verwaltung auf dem Maßnahmenprogramm der Stadt Trier. Neben abgeschalteten Durchlauferhitzern, künftig gibt es nur noch kaltes Wasser, werde auch die Raumtemperatur entsprechend gesenkt. Bei Hitze sollen die Klimageräte nun auf eine wärmere Temperatur eingestellt werden. Auch die Temperaturen in städtischen Schwimmbädern sollen angepasst werden. Weiter bestehe ebenfalls die Möglichkeit der Schließung der gesamten Verwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr, um Energie zu sparen.
Vorgegeben seien entsprechende Maßnahmen durch eine Verordnung der Bundesregierung. Zwar läge diese bislang lediglich als Entwurf vor, aber wir „werden uns an diese Vorgaben halten müssen“. kommunizierte Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Mittwochabend gemeinsam mit Arndt Müller, alleiniger Vorsitzende der Stadtwerke Trier (SWT).
Andere Städte, beispielsweise Kaiserslautern und Koblenz, verabschiedeten bereits ähnliche Maßnahmen um entsprechend Energiekosten einzusparen.
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Wie wäre es mit Solarpanels auf dem Dach des Stadtbades und der Verwaltungsgebäude?
Wieso nutzt eine Stadt nicht die kostenlose Sonneneinstrahlung? Trier will doch sonst immer ein Vorbild sein! In Freibädern gibt es kaum schattige Plätze, Liegeflächen könnten überdacht werden mit Panels…..
Wieso arbeiten die Verwaltungsangestellte nicht direkt vermehrt im Home-Office?
Schauen Sie sich mal bitte bei G…. Maps den Bereich des Stadtbades an. Da werden Sie stauen was da zu sehen ist….
der Kommentar war richtig gut !!! Und schon ist Frau Müller entlarvt, meckern ohne Fach bzw. Faktenwissen, jaja 🙂
Stammtischparolen
Mehr Homeoffice für Verwaltungsangestellte? Also Sie wollen eine Verlagerung der Energiekosten der Stadt auf die Angestellten -echt fair, oder?
Es ist bestimmt nicht ökologischer 100 Wohnungen zu heizen als ein großes Gebäude in dem diese 100 Personen arbeiten.
Nicht immer ohne nachdenken alles wiederholen, was andere mal von sich gegeben haben.
Soso, die Stadt Trier wurde also genötigt bei dieser Symbolpolitik mitzuspielen? Wie kürzlich zu erfahren war verbraucht der Apparat Stadtverwaltung etwa 3 Prozent aus dem gesamten Stadtgebiet. Davon werden dann durch diese Maßnahmen etwa 10 -15% eingespart? Das ist ja eine enorme Summe und wird sicherlich in China mit Applaus bedacht werden. Gespart wird doch in jedem Haushalt schon lange. Gut ist, dass auch die Stadtverwaltung da sensibler wird. Aber zu welchemPreis? Werden Leute im Winter in Zwangsurlaub geschickt, nur um ein paar kw zu sparen und Gebäude dem Bürger für Erledigungen zu schliessen? Und die, die zwangsweise zu Hause bleiben müssen, müssen dann daheim die Heizung aufdrehen? War nur ein Beispiel , aber man sollte von diesen scheinheiligen Maßnahmen nicht zu viel erwarten. Was machen eigentlich die anderen Behörden und Großbetriebe in der Stadt? Habe ich versäumt davon etwas zu lesen?