Ab nach Südtirol – eine einzigartige Urlaubsatmosphäre wartet

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Die Piazza del Popolo ist durch seine spiegelglatte Oberfläche ein architektonisches Meisterwerk. Kulinarische Geheimtipp in Ascoli Piceno; pixabay.com @ phio (CC0 Creative Commons)

Trier und Italien, das ist echte Partnerschaft. Seit über 50 Jahren besteht eine Städtefreundschaft zwischen Trier und Ascoli Piceno. Längst haben viele Rheinland-Pfälzer die Schönheiten Italiens entdeckt. Nicht nur die Partnerschaft am Adriatischen Meer ist ein echter Geheimtipp, sondern auch die Region Bozen.

Italiens Schönheiten entdecken: von Trier aus in die Partnerregion reisen
Wer sich von Trier aus auf die Spuren der Partnerstadt begibt, muss über 1.200 Kilometer überwinden. Dabei gibt es viel zu sehen, denn die Strecke von Deutschland über die Schweiz nach Italien hat viel zu bieten.

Damit die Reise nicht gleich mit einem Stau auf der A 602 beginnt, am besten außerhalb des Berufsverkehrs starten. Über die A 1 geht es via Saarbrücken und durch die Schweiz in einigen Stunden bis nach Italien. Ein Zwischenstopp bietet sich nicht nur aufgrund der herrlichen Landschaft und der kulinarischen Highlights an. Die Region um Bozen ist nämlich in ca. 8 Stunden per Auto erreichbar, während es bis zur Partnerstadt nach Ascoli Piceno mehr als 12 Stunden sind.

Zeit für eine Pause, um gemütlich auszuspannen und die herrliche Kulisse Italiens zu genießen. In Latsch steht ein schönes Hotel, das Besucher mit seiner gemütlich-idyllischen Atmosphäre zum Verweilen einlädt. Von hier aus lässt sich die Umgebung im Vinschgau perfekt erkunden. Wie wäre es mit einem Ausflug auf die Burg Latsch? Hier bietet sich ein imposanter Blick auf die herrlichen Wiesen und unnachahmliche Bergkulisse.

Auch der Ausflug nach Bozen lohnt sich. Auf der circa 60 km Wegstrecke erleben Besucher tolle Einblicke in pittoreske Dörfer, einzigartige Kirchen und Klöster oder können den Blick über schier nie enden wollende Wiesen schweifen lassen.

Die beschauliche Atmosphäre in Trier hat viel mit der Partnerstadt in Italien gemein. Ein Ausflug lohnt sich.
– Foto: pixabay

Tipps für Ausflüge in und um Bozen
Bozen ist vor allem im Frühling ein echter Besuchermagnet. Geheimtipp ist der Frühlingsmarkt, der im April stattfindet. Südtirols Landeshauptstadt erstrahlt in einem Blütenmeer gepaart mit frühlingshaften Duftnoten. Nicht nur für Blumenfans ein wahrer Genuss, sondern für alle, die Südtirols kulinarische Köstlichkeiten und Handwerkskunst schätzen.

Für alle Gourmetfreunde gibt es einen echten Geheimtipp: das GOURMETfestival Bozen. Mehrere regionale Produzenten laden zu Käse, Fleisch, Fisch, Brot, Wein und Co. ein und sorgen für das leibliche Wohlbefinden. Direkt am Rathausplatz können Besucher die Vielfalt Südtirols Küche entdecken und auch das eine oder andere für die kulinarischen Urlaubserinnerungen mit nach Hause nehmen.

Triers Partnerstadt Ascoli Piceno erkunden:
Von Bozen geht es nach einiger Zeit entlang des Adriatischen Meeres bis zu Trias Partnerstadt nach Ascoli Piceno. Auf der Wegstrecke von mehr als 600 Kilometern zeigt sich Italien von seiner schönsten und facettenreicheren Seite.

Die italienische Stadt mit ihren mehr als 47.000 Einwohnern besticht vor allem durch seine geschichtsträchtige Architektur. Imposant zeigen sich die runden Arkaden auf der Piazza del Popolo. Das Besondere: der blanke Steinboden, der dem Platz seine ganz außergewöhnliche Atmosphäre verleiht. Vor allem in den Sommermonaten pulsiert hier das Leben.

Ein echter Geheimtipp ist ein Besuch in einem der zwei historischen Theater der Stadt: Teatro Ventidio Basso und Teatro dei Filarmonici. Die Partnerstadt Trier hat mit beiden Häusern ihre Kontakte ausgebaut, sodass die Ensembles der Häuser beispielsweise Gastauftritte in Deutschland bzw. Italien absolvieren. Eine Bereicherung für alle, nicht nur kulturell.

In der mehr als 2.500 Jahre alten Partnerschaft der Rheinland-Pfälzer gibt es noch viel mehr zu entdecken. Die Brücke Ponte Maggiore bietet beispielsweise einen imposanten Blick auf Forte Malatesta, die altehrwürdige Festung, die 1540 errichtet wurde. Sie beherbergt eine imposante Historie, denn die einstige Feste war sogar Kaserne und Gefängnis. Viele Spuren zeugen noch heute von der bewegenden Geschichte, auch durch die zahlreichen Wanderausstellungen.

Besondere Architektur gibt es auch an der kleinen Kirche im nördlichen Teil der Stadt zu entdecken. Santi Vincenzo e Anastasio hat eine Fassade, die Besucher mit ihren 64 Quadratfeldern ins Staunen versetzt. Reich verzierte Fresken sind nicht nur ein tolles Fotomotiv, sondern ein wahrer architektonischer Schatz.

Karnevalsstimmung nicht nur in Rheinland-Pfalz

Während die Jecken in Rheinland-Pfalz im Februar in Karnevalsstimmung sind, wird auch in der Partnerstadt närrisch gefeiert, nur etwas anders. Der Karneval auf der Piazza de Popolo wird von Sonntag bis Dienstag im Februar zelebriert und ist das Highlight, nicht nur für Karnevalfans aus Deutschland.

Ein besonderes Highlight ist das Quintana Festival, das auch zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt, St Emidio von Trier, zelebriert wird. Der erste Sonntag im August steht ganz im Zeichen des mittelalterlichen Reitturnieres, bei dem mehr als 1.300 Teilnehmer in Historienkostümen die Straßenzüge säumen und für eine einzigartige Stimmung sorgen.

Die Piazza del Popolo ist durch seine spiegelglatte Oberfläche ein architektonisches Meisterwerk.
Kulinarische Geheimtipp in Ascoli Piceno

Beim Erkunden der Stadt darf natürlich auch eine Verschnaufpause mit kulinarischen Köstlichkeiten nicht fehlen. Ein echter Geheimtipp ist die Adresse Piazza del Popolo 56. Hier befindet sich das Café Meletti, das ebenfalls auf eine lange und spannende Historie zurückblickt.

Noch immer ist der Anisschnaps die Spezialität des Hauses. Seit Silvio Meletti 1905 die Lizenz zum Brennen erwarb, hat sich viel getan. Das Café wurde in aufwendiger Arbeit über die Jahre in ein gehobenes Flair umgewandelt, doch der Anisschnaps ist noch heute echtes Markenzeichen.

Einige Besucher und Filmfans könnten das Café bereits aus einigen Meisterwerken kennen. Als Kulisse wurde es in unzähligen Filmklassiker genutzt und zahlreiche Prominente gehörten seither zu den Gästen. Darunter nicht nur italienische Stars und renommierte Politiker, sondern auch Ernest Hemingway, Simone de Beauvoir oder Paul Sartre. Seit der umfangreichen Restauration 2010 können Besucher den Anisschnaps und viele andere kulinarische Höhepunkte genießen und sich vom Treiben am Platz davor inspirieren lassen.

Von Ascoli Piceno einen Kurztrip nach Rom
Wer sich an Ascoli Piceno sattgesehen hat, kann sich auf einen spontanen Ausflug nach Rom begeben. Auf der fast dreistündigen Fahrt werden Besucher durch Italiens Hinterland geführt, das vor allem für Naturliebhaber ein echter Hochgenuss ist. In Rom selbst warten viele Sehenswürdigkeiten darauf, entdeckt zu werden. Darunter beispielsweise das bekannte Forum Romanum, das Kolosseum oder der Petersdom.

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