Horror-Crash am Stauende: Vier Unfälle mit Verletzten – Rettungsgasse blockiert!

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Foto: Polizei

GAU-BICKELHEIM/A61/KOBLENZ. Am gestrigen Freitag, 18.03.2022, ereigneten sich gegen 16.39 Uhr auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz nahezu zeitgleich vier Verkehrsunfälle.

Drei hiervon gingen mit Sachschaden aus, einer endete mit Schwerverletzten und einem geschätzten Sachschaden von 50.000 Euro.

In Folge eines der leichten Verkehrsunfälle kam es zwischen der Anschlussstelle Bad Kreuznach und dem AD Nahetal zu einem Stau. Daher hielt ein 42-jähriger Fahrer eines Sattelzuges sein Gespann auf dem rechten Fahrstreifen am Stauende an. Hierauf reagierte ein 25-jähriger Pkw-Fahrer aus bisher nicht geklärten Gründen zu spät. Um eine Kollision zu vermeiden, wechselte der Pkw-Fahrer auf den linken Fahrstreifen, kollidierte dabei aber noch mit dem Unterfahrschutz des Aufliegers und anschließend mit der Mittelschutzplanke.

Ein 29-Jähriger, der mit seinem Pkw den linken Fahrstreifen befuhr, konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte frontal mit dem an der Mittelschutzplanke stehenden Pkw.

Der 25-jährige Unfallverursacher konnte sich noch selbstständig aus dem vollständig zerstörten Fahrzeug befreien und wurde anschließend mittels eines Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Mainz verbracht. Der zweite Pkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon, der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die A61 für mehr als 3 Stunden voll gesperrt und konnte erst gegen 19.46 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Trotz einer eingerichteten Umleitung kam es zeitweise zu einem 16 Kilometer langen Rückstau. Zur Dokumentation des Unfalls wurde auch eine polizeiliche Drohne eingesetzt.

Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer unterstützte durch die Bildung einer Rettungsgasse die Arbeit der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Aber auch hier gab es wieder einige Fahrzeugführer, die sich dazu veranlasst sahen, in der Rettungsgasse zu halten, diese zu durchfahren oder im Stau zu wenden.

Ganz besonders dreist tat sich hierbei ein Pkw-Fahrer hervor. Der Mann durchfuhr die Rettungsgasse bis zur Unfallörtlichkeit und verlangte, auf Grund eines wichtigen Termins, durchgelassen zu werden.

Foto: Polizei

Trotz der Unmöglichkeit seines Ansinnens wurde der Fahrer gegenüber den Einsatzkräften ausfällig und beharrte auf seinen wichtigen Termin. Wie alle anderen festgestellten Sünder darf er mit Post von der Zentralen Bußgeldstelle aus Speyer rechnen.

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