Pferde zu Tode gequält? Veterinäramt schließt Schlachthof

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Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

KAISERSLAUTERN. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern prüft mögliche Verstöße eines Schlachtbetriebs gegen den Tierschutz.

«Ein Ergebnis ist im Lauf dieser Woche zu erwarten», teilte die Anklagebehörde in der pfälzischen Stadt am Montag mit. Geprüft werde ein Anfangsverdacht, ein Ermittlungsverfahren sei nicht anhängig. «Bildmaterial aus einem Schlachtbetrieb wurde hier offensichtlich gleichzeitig der Presse und der Polizei übermittelt», hieß es.

Dem SWR waren nach eigenen Angaben Aufnahmen einer Tierrechtsgruppe zugespielt worden, die demnach zeigen, dass Pferde, Rinder und Schweine auf einem Schlachthof in der Pfalz unsachgemäß betäubt geschlachtet wurden.

Die Kreisverwaltung Kaiserslautern teilte am Montag mit, nachdem dem Veterinäramt ein Video einer Pferdeschlachtung zugespielt worden sei, hätten in dem betreffenden Betrieb «umfangreiche tierschutzrechtliche Kontrollen» stattgefunden. «Das Veterinäramt kam nach der Beurteilung des Videomaterials und des Kontrollergebnisses im Betrieb zum Schluss, die Schlachtungen bis auf Weiteres einzustellen.» Die Prüfung möglicher strafrechtlicher Verstöße mit Hinblick auf das Tierschutzgesetz finde durch die Staatsanwaltschaft statt.

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1 KOMMENTAR

  1. WIESO/WARUM/WESHALB müssen der heutigen Zeit Tiere noch vor dem Schlachten derart GEQUÄLT werden?
    Weil sie den Tod riechen und sich deshalb, in einer ihnen unbekannten Umgebung, bockig verhalten?
    Sich weigern, die Schlachtgebäude zu betreten?
    Weil viele Schlachter derart verroht sind, das sie sich noch einen „Spass“ darau machen, die Tiere zu treten, mit Elektrostäben in die Augen zu stechen, oder sonstige, unnötige Quälereien?
    Diese Lebewesen müssen sterben, um als Nahrung für uns herzuhalten – infolgedessen haben sie es sich wirklich VERDIENT, wenigstens bis zu ihrem Tod, anständig behandelt zu werden!!!!!

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