++ AKTUELL: Warnstufen werden neu gefasst – So soll es in Rheinland-Pfalz nun weitergehen! ++

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Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) spricht zu Journalisten. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

MAINZ. Erst am 2. Novembern verkündete der Ministerrat in Rheinland-Pfalz die bereits 27. Corona-Bekämpfungsverordnung. Nur zwei Wochen später, am heutigen Dienstag, 16. November, muss diese laut Ansicht der Landesregierung bereits wieder “nachgeschärft” werden. Grund sind die, auch in Rheinland-Pfalz stetig steigenden Corona-Kennzahlen. In einem Pressetermin informierten Impfkoordinator Daniel Stich und Gesundheitsminister Clemens Hoch, über die Ergebnisse der bisherigen Kabinettsberatungen und Überlegungen zu neuerlichen Maßnahmen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle.

“Wir wollen den Zeitvorsprung in Rheinland-Pfalz nutzen und eine Brandmauer aufbauen – zusätzliche
Schutzmaßnahmen schaffen, weil wir die Entwicklung in den anderen Bundesländern sehen”, so Minister Hoch.

Demnach sollen die bisherigen Warnstufen in Rheinland-Pfalz angepasst und strenger gefasst werden. So soll, immer unter Vorbehalt und der Berücksichtigung möglicher Einigungen auf der am kommenden Donnerstag stattfindenden Bund-Länder-Konferenz, der bisherige Wert der Warnstufe 3 in die Warnstufe 2 gezogen werden. Sprich: In einer zukünftigen Warnstufe 2 in Rheinland-Pfalz ist eine gesellschaftliche Beteiligung von Ungeimpften in einigen Bereichen noch möglich. In einer künftigen Warnstufe 3, soll dann ein striktes 2G gelten. Dies ermögliche es auch, dass Veranstalter von Weihnachtsmärkten und Kommunen sicher weiterplanen können.

Ungeimpfte müssen in Warnstufe 3 draußen bleiben
Unter Vorbehalt in Warnstufe 3 gelte dann möglicherweise auch ein striktes 2 G PLUS in Krankenhäusern – also Genesen oder Geimpft plus einen aktuellen Test – Ungeimpfte haben dann keinen Zutritt mehr.

Acht Impfzentren öffnen in Rheinland-Pfalz
Ab dem 24. November sollen außerdem acht Impfzentren in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Nach Absprache mit den Kommunen soll wird es hierzu ein Anmeldeverfahren geben, welches für Menschen bei denen die Zweitimpfung mindestens sechs Monate her ist, geöffnet werden soll.

Aktuelle Impfzahlen in Rheinland-Pfalz:

Impfquote 1. Impfung (über 18 Jährige): 82,2 Prozent – Gesamt: 71,5 Prozent (auch unter 18-Jährige und Kinder einberechnet=

Impfquote bei den 12 – 17 Jährigen: 51,2 Prozent

Vollständiger Impfschutz: Erwachsenen: 77,7 Prozent; Gesamt: 67,4

Impfbusse: 192.000 Impfungen durchgeführt

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