Spirituelle Dimension der Kunst: Neue Veranstaltungsreihe am Dommuseum Trier

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Foto: Museum am Dom Trier via Facebook

TRIER. Das Museum am Dom startet mit einer neuen Veranstaltungsreihe, die sich der spirituellen Dimension der Kunst widmet, wie das Museum mitteilt. Künstler wissen oft sehr gut um „Glanz und Elend des Menschen“ (Papst Johannes Paul II.) und bringen dies in ihren Werken zum Ausdruck. Die Kirche kann davon lernen und erfahren, was Menschen bewegt. Einen solchen Erfahrungsaustausch will das Museum am Dom mit dieser neuen Reihe versuchen.

Die Auftaktveranstaltung steht unter dem Thema „Geschundene Würde“, im Mittelpunkt steht der 1975 ermordete Dichter und Filmregisseur Pier Paolo Pasolini – oder besser gesagt eine ihm gewidmete Skulptur des Wiener Bildhauers Alfred Hrdlicka. Ob Pasolinis Homosexualität tatsächlich der Grund für seine Ermordung war, konnte bis heute nicht geklärt werden. Beide Künstler waren seelenverwandt, beide waren bekennende Atheisten und von der Gestalt des Jesus von Nazareth fasziniert.

Als Gesprächsteilnehmer sind dabei Dr. Michael Bollig, Pfarrer in Trier, Hl. Edith Stein, die Trierer Künstlerin Waltraud Jammers sowie Markus Groß-Morgen vom Museum am Dom. Angela Simons begleitet die Gedanken zur Skulptur auf ihrem Cello. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet unter den am 22. Oktober geltenden Corona-Schutzbedingungen (3G-Regel) statt.

Alfred Hrdlicka, „Hommage à Pasolini“
In der Reihe „Gott im Museum – Annäherungen an das Spirituelle in der Kunst“
Freitag, 22. Oktober 2021, 18.30 Uhr
Museum am Dom Trier, Bischof-Stein-Platz 1, Trier
Eintritt frei

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