Wegen Flutkatastrophe: Lückenschluss für A1-Ausbau muss neu geplant werden

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MAINZ. Wegen der Flutkatastrophe im Ahrtal muss der bisherige Entwässerungsplan für den Ausbau der Autobahn 1 zwischen Kelberg (Kreis Vulkaneifel) und Adenau (Kreis Ahrweiler) nach Angaben des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums neu geprüft werden.

Bisher war geplant, das Oberflächenwasser von dem Teilabschnitt der A1 in die Ahr zu leiten. Dies soll nun noch einmal unter dem Eindruck der Starkregenereignisse überdacht werden, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte.

Staatssekretär Andy Becht (FDP) rief den Bund dazu auf, ein zügiges Genehmigungsverfahren zu ermöglichen. «Wir brauchen Planungserleichterungen und Beschleunigung, um die Planungen auch für den Ausbau der A1 angepasst an die neuen Herausforderungen schnell vorantreiben zu können», erklärte Becht. Die Planungen für den A1-Lückenschluss standen den Angaben zufolge kurz vor dem Abschluss. Zuständig sind die Autobahn GmbH des Bundes und der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz.

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