Sonderaktionen sollen Impfstoff in Rheinland-Pfalz zu den Menschen bringen

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Foto: dpa

MAINZ. Mit einer Reihe von Maßnahmen will die Landesregierung den Menschen in Rheinland-Pfalz den Zugang zu Corona-Impfungen erleichtern und Unentschlossenen damit die Entscheidung für einen schützenden Pieks erleichtern.

„Jetzt werden nicht mehr die Menschen zur Impfung, sondern der Impfstoff zu den Menschen kommen“, teilte Staatskanzleichef Fabian Kirsch am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen mit. Gemeinsam mit Städten und Landkreisen sollen Sonderimpfaktionen für junge Erwachsene organisiert und Impfbusse in Stadtteile mit geringer Impfquote geschickt werden.

Ab August solle zudem „Impfen to go“ in den Impfzentren angeboten werden, fügte Kirsch hinzu. „Noch nie war Impfen so leicht: Hingehen, Personalausweis zeigen, nach einem kurzen Aufklärungsgespräch die Schutzimpfung bekommen.“ Er sprach von einem „Wendepunkt“ der Impfkampagne, da es nun endlich ausreichend Vakzin für alle gebe. Wichtig sei jetzt, dass alle Akteure genau hinschauten, wo sich Corona-Hotspots entwickelten, die Impfquote niedrig sei oder Menschen aus unterschiedlichen Gründen bisher nur schlecht oder gar nicht Zugang zu Impfungen erhalten hätten.

Der Geschäftsführer des Landkreistags, Burkhard Müller, sprach von einem merklichen Rückgang der Nachfrage von Impfwilligen in den Impfzentren. Deshalb sei es sinnvoll, auf mobile Aktionen zurückzugreifen.

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