++ Hochwasser-Katastrophe: Lage in Ehrang bleibt angespannt – Stadt bittet um Vorsicht ++

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Foto: dpa

TRIER-EHRANG. Das Hochwasser im Trierer Stadtteil Ehrang geht zurück, der Pegelstand der Kyll ist gesunken. Die Lage ist dennoch weiterhin angespannt.

Das teilte die Stadt Trier am heutigen Nachmittag mit. Am höchsten steht das Wasser aktuell im Bereich Merowingerstraße. Es wird inzwischen auch durch die Stadtwerke aktiv abgepumpt. Einsatzkräfte von StadtRaum Trier stehen bereit, um die Straßen vom Schlamm zu befreien und wieder begehbar zu machen. Die Stadtwerke arbeiten daran, die Stromversorgung im Stadtteil sukzessive wiederherzustellen. Das Trinkwasser in Ehrang ist sauber und nutzbar.
80 Menschen aus dem Evakuierungsgebiet in Ehrang haben die Nacht im Schulzentrum am Mäusheckerweg verbracht. Für die Menschen wurden dort mit Feldbetten die Schulklassen der Moseltal Realschule plus zur Übernachtung eingerichtet. Derzeit werden vor Ort rund 130 Menschen betreut und mit Essen und Trinken versorgt. Vor Ort sind neben Feuerwehrkräften Hilfskräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und des Arbeiter Samariterbunds.

Viele Menschen hätten bei der Stadtverwaltung spontan ihre Hilfe für die Flutopfer angeboten, berichtete Oberbürgermeister Wolfram Leibe, der sich am Freitagmorgen zusammen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Besuch der Hauptfeuerwache am Barbaraufer über die Lage in der Region Trier informierte. Leibe betonte: „Heute brauchen wir diese Hilfe noch nicht, es sind weiter zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Aber in den kommenden Tagen und Wochen, wenn es ums Aufräumen und Saubermachen geht, wird Nachbarschaftshilfe sehr gefragt und willkommen sein.“

Die gestern evakuierten Einwohnerinnen und Einwohner von Ehrang dürfen aktuell wieder in Häuser zurückkehren, die nicht mehr unter Wasser stehen und die gefahrlos erreichbar sind. Sie werden aber dringend gebeten, nur mit größter Vorsicht in ihre Wohnungen zu gehen, um wichtige persönliche Dinge wie Handys oder Geldbeutel herauszuholen. Derzeit kann noch nicht abschließend beurteilt werden, ob alle von Flutschäden betroffenen Häuser im Ortskern Ehrang standsicher sind. Wegen akuter Gefahr wird davor gewarnt, mit Sicherungskästen oder anderen elektrische Geräten zu hantieren. „Wer nicht unbedingt in sein Haus muss, sollte warten, bis die Lage gesichert ist und die Straßen wieder begehbar sind“, appelliert Baudezernent Andreas Ludwig. Die Polizei ist mit Einsatzkräften vor Ort und achtet verstärkt darauf, dass sich nicht Unbefugte Zugang in offen stehende Häuser verschaffen. Die Feuerwehr hat rund 60 Haustiere aus dem Einsatzgebiet gerettet. Sie werden derzeit im Tierheim Zewen versorgt.

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1 KOMMENTAR

  1. Stadtraum Trier, was ist das denn für ein blöder Name für ein anscheinend technisches Amt? Wer denkt sich nur immer so einen Mist aus? Gab bestimmt noch eine Prämie dafür.

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