Ausgangssperre aufgehoben: Hohes Besucheraufkommen erforderte starke Polizeipräsenz

0
Symbolbild" Schild geöffnet"; Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Die Aufhebung der Bundesnotbremse inklusive der Ausgangssperre am gestrigen Samstag war für viele Menschen Anlass, in den Abendstunden den St. Johanner Markt sowie die umliegenden Altstadtgassen aufzusuchen und das Angebot der dortigen Außengastronomie in Anspruch zu nehmen.

Nach Schließung der Gastronomie um 22 Uhr waren im späteren Verlauf noch 300-400 Personen, überwiegend junge Leute, am Markt festzustellen. Vereinzelt wurde Musik aus Lautsprecherboxen abgespielt und die Personen grölten lauthals umher.

Gegen Mitternacht ereignete sich im Bereich der Kaltenbachstraße eine Schlägerei zwischen drei Beteiligten, in deren Verlauf eine der Personen von den beiden anderen mit Schlägen und auch einem abgebrochenen Flaschenhals traktiert worden war. Einer der Täter sowie das Opfer, welches leichte Verletzungen erlitt, konnten identifiziert werden. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden eingeleitet.

Aufgrund von Erfahrungen am Wochenende des 17./18. April 2021 wurde daher die Polizeipräsenz an verschiedenen Örtlichkeiten in der Saarbrücker Innenstadt, auch unter Beteiligung von Einsatzkräften auswärtiger Dienststellen, erhöht.

Mit dem Eintreffen der Unterstützungskräfte setzte eine starke Abwanderungsbewegung der Marktbesucher ein. Gegen 1 Uhr hielten sich noch ca. 50 Personen an der Örtlichkeit auf, welche sich jedoch allesamt friedlich verhielten.

Verstöße der Gastronomie gegen die derzeit gültige Corona-Rechtsverordnung wurden nicht festgestellt

Vorheriger ArtikelStatistik: Mehr Luxemburger als Franzosen in Rheinland-Pfalz
Nächster ArtikelBrutalo-Attacke: Mit Metallstange auf 23-jähriges Opfer eingeschlagen!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.