Nach Amokfahrt in Trier: Innenminister der Länder richten Arbeitsgruppe ein

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Kerzenmeer nach der Amokfahrt vor der Porta Nigra in Trier
Ein Meer von Kerzen vor der Porta Nigra in Trier nach der Amokfahrt mit fünf Toten am Vortag. Foto: Harald Tittel/dpa

TRIER/MAINZ/BERLIN. Nach der Amokfahrt in Trier mit fünf Toten und vielen Verletzten will die Innenministerkonferenz (IMK) untersuchen, ob für solche Gewalttaten frühzeitig Anhaltspunkte ausgemacht werden können.

Eine Arbeitsgruppe der IMK solle dies analysieren und prüfen, ob bundesweit abgestimmte Indikatoren und darauf aufbauende Handlungskonzepte zur Verhinderung von Amoktaten und Anschlägen beitragen können.

Ein entsprechender Vorschlag aus Rheinland-Pfalz habe bei seinen Kollegen breite Zustimmung gefunden, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Parallelen zu der Amokfahrt in Trier habe es in Münster 2018, in Bottrop 2019 und im hessischen Volkmarsen 2020 gegeben, überall seien Autos verwendet worden. In Trier gehen die Ermittler weiter von einem Einzeltäter aus. Der tatverdächtige Deutsche hatte nach bisherigen Erkenntnissen betrunken mit einem Geländewagen in hohem Tempo in der Fußgängerzone offenbar gezielt Menschen überfahren.

 

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