Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel tagte – Steigende Ausbildungszahlen

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Obermeister Michael Fandel (2. v. r.) und ein Teil seiner Vorstandskollegen der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel bei einem Treffen im Sommer. Die gesamte Innung freut sich über die steigenden Ausbildungszahlen im Zimmererhandwerk. Foto-Autor: Archiv Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel

MÜLLENBORN. Die Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel freut sich über steigende Ausbildungszahlen. Bei der Jahreshauptversammlung Ende Oktober im Landhaus Müllenborn berichteten Obermeister Michael Fandel und Peter Nosbers, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, über die positive Entwicklung.

Derzeit sind 59 angehende Zimmerer in der Westeifel in Ausbildung, wovon rund ein Drittel auch im kommenden Jahr planmäßig die Gesellenprüfung absolvieren wird. „Wir wollen das Leistungsergebnisse der Prüfungen zukünftig noch deutlich verbessern“, berichtet Fandel, der auch Geschäftsführer der Hecker Holzbau GmbH aus Mettendorf ist und in seinem Betrieb derzeit fünf Auszubildende beschäftigt. „Anhand von speziellen Plänen, die individuell auf den Betrieb zugeschnitten werden können, sollen Ausbilder und Auszubildende zukünftig noch genauer die Arbeitsbereiche der dreijährigen Lehrzeit im Blick haben. Lernfelder sind damit noch klarer definiert und können gezielt während der Ausbildungszeit durchgeführt werden.“

Durch die steigenden Ausbildungszahlen ist auch personelle Verstärkung an den Prüfungstagen notwendig. Hierzu erklärte Innungsmitglied Peter Fuchs aus Plütscheid spontan seine Bereitschaft und wurde durch die Versammlung neu in den Prüfungsausschuss gewählt. Zuwachs gab es auch bei den Mitgliedern: Toss Holzbau aus Bitburg hat sich dem Netzwerk Innung angeschlossen.

Neben den weiteren Versammlungsregularien stand auch ein spezielles Fachthema auf der Tagesordnung. Architekt und Dipl.-Ing. Geritt Horn, Leiter der Fachgruppe Zimmerer- und Holzbaugewerbe in der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, referierte über das Thema Außenwandbekleidung in Holz“ und die dazu neu überarbeitete Fachregel des Zimmererhandwerks. Horn ist ebenso Zimmerermeister und Sachverständiger für das Zimmererhandwerk sowie Vorstandsmitglied von Holzbau Deutschland. Der Austausch unter den Handwerkskollegen und das entstehende Netzwerk, welches weit über die regionalen Grenzen hinaus geht, machen die Innung so interessant. Wir freuen uns, wenn sich weitere Betriebe anschließen, wirbt Fandel.

Die Zimmerer gedachten an diesem Abend auch in einer Schweigeminute den verstorbenen Mitgliedern. Insbesondere dem Ehrenobermeister Nikolaus Steffen und dem Obermeister der Zimmerer-Innung Trier, Herbert Tschickardt.

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