Überfall mit Hammer, Machete und Baseballschläger: Vier und fünf Jahre Haft verhängt

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Foto; dpa-Archiv

MAINZ. Die beiden Angeklagten im zweiten Prozess um einen Überfall mit einem Gummihammer, einer Machete und einem Baseballschläger auf einen Mann aus Ingelheim sind zu vier und fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Mainz ging dabei am Freitag von schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung aus.

Die Strafkammer ordnete für die 26 und 32 Jahre alten Angeklagten die Unterbringung in einer Entzugsklinik an und stützte sich dabei auf die Ausführung von Gutachtern. Bei dem hinterlistigen Überfall handle es sich um ein Beschaffungsdelikt, sagte der Vorsitzende Richter. Ohne eine Behandlung der Sucht seien auch in Zukunft schwere Straftaten zu erwarten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Komplizen der beiden Angeklagten waren bereits in einem ersten Prozess Ende Juni wegen schweren Raubs zu drei und sechs Jahren Haft verurteilt worden. Alle vier Männer im Alter von 25 bis 38 Jahren sollen drogenabhängig gewesen sein und deshalb den inzwischen 34 Jahre alten Mann vor gut einem Jahr überfallen haben. Einer von ihnen kannte das Opfer als Dealer.

Der bereits verurteilte 25 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter hat nach Aussage der Angeklagten an der Tür des Opfers geklingelt und den Überfall mit Faustschlägen begonnen. Anschließend soll das Opfer mit der Machete und dem Gummihammer geschlagen worden sein. Es erlitt zahlreiche schwere Prellungen und eine Platzwunde am Kopf. Geld und Drogen – wie vermutet – fanden die Täter nicht. Sie stahlen die Playstation des Opfers und ein altes Handy.

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