Premierminister Bettel: Neue Infektionslage in Luxemburg ist sehr ernst

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Xavier Bettel, Premierminister von Luxemburg, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Kay Nietfeld/ dpa-Archiv

LUXEMBURG. In einer Pressekonferenz hat sich der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel am Mittwochmittag zur aktuellen Corona-Lage in Luxemburg geäußert. Der Premier betonte die besondere Situation Luxemburgs in der Pandemie durch die zahlreichen Grenzgänger und die verstärkt erfolgten Tests.

Bettel bezeichnete die Infektionslage in Luxemburg als „ernst, aber nicht katastrophal“. Man müsse die hohen Fallzahlen der letzten Tage in Relation zur intensiven Teststrategie „Large Scale Testing“ des Landes sehen. Bei den hohen Zahlen spielten natürlich die aktuellen Lockerungen im Großherzogtum auch eine Rolle.

Der Premier sieht den linearen Anstieg der Corona-Fallzahlen auch als „alarmierend, aber nicht schockierend“ an. Bettel kündigte an, die zahlreichen Grenzgänger zukünftig aus der Statistik herauszunehmen. Außerdem rief Bettel die Bevölkerung dazu auf, sich nicht präventiv in Luxemburg testen zu lassen – die Labore in Luxemburg seien derzeit überlastet.

Zu den jüngsten Entscheidungen im Ausland, erklärte der Staatschef, dass die Regierung in engem Kontakt zu den Entscheidungsträgern stehe, um die Situation im Großherzogtum darzulegen. «Die Informationen aus den Nachbarländern waren in den letzten Stunden widersprüchlich. Ich erfahre leider vieles auch zuerst aus der Zeitung», sagte Bettel.

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14 KOMMENTARE

  1. Wer gedacht hatte, dass die Corona-Pandemie vorbei sei, wird ja jetzt hoffentlich eines Besseren belehrt. Also: Tröpfchenbremse auf, Abstand halten, Hände gründlich waschen und desinfizieren, und gut ist.
    Bleibt gesund und Gott schütze euch! ??

  2. Dummes gesabbel….
    Im Gegenteil…! Alle Schutzmaßnahmen einstellen, geordnete durchseuchung, Herden Immunität…. Wo ist das Problem wenn ein paar sterben…?

    • Eine Erkrankung an Covid-19 birgt ein erhebliches Risiko für bleibende Schäden. Covid-19 ist eine Endotheliitis, die neben der Lunge auch andere Organe schädigen kann. Bei vielen schwach symptomatisch Erkrankten wird u. a. demyelinisierende Enzephalomyelitis diagnostiziert. Weiterhin fallen die Antikörper bei Genesenen nach überstandener Krankheit rapide ab.

        • Endotheliitis = Multiorganversagen
          demyelinisierende Enzephalomyelitis =
          eine seltene, akut entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die häufig eine bis vier Wochen nach einer Infektion auftritt.

  3. Weltweit sterben jährlich mehrere Tausende an normalen Grippe und schon seit Jahrzehnten und jetzt auf ein Mal wollen alle Regierungen die Leute retten ??. Das sollten angeblich alle glauben………

  4. Jetzt wurde was angefangen, und wenn es nach den Politiker geht, nie ein Ende nehmen, ggf. nächstes Jahr, wenn die Wahlen rum sind. Hauptsache, man hat 20000 Beatmungsbetten bestellt, den Auftrag storniert,
    da der Gesellschaft einfiel, oh, es sind gar nicht so viele intensivpflichtige Pat. Der arme Hersteller bleibt zur Zeit auf seiner Ware liegen. Die ganzen Maßnahmen, bis auf Hygieneregeln, einstellen, so wie es früher war.
    Mit Druckmittel erreicht man nie was!! Aber unsere Herrschaften müssen noch viel lernen, außer mtl. das dicke Gehalt plus… zu kassieren.

  5. @ Andi

    “ Weltweit sterben jährlich mehrere Tausende an normalen Grippe und schon seit Jahrzehnten und jetzt auf ein Mal wollen alle Regierungen die Leute retten ??. Das sollten angeblich alle glauben……… “

    Leider sieht es so aus dass die Mehrheit genau das glaubt! Das ist das Problem.

    Man braucht sich doch nur einmal mit diesem schwachsinnigen nicht richtig funktionierenden Testverfahren zu informieren. Da wird einem doch klar was hier für ein Irrsinn abläuft.

  6. zumal es ja im Text selbst steht. Wer viel testet findet natürlich auch viele positive Ergebnisse.
    Das ist Grundschule und kein Hexenwerk.

    schaut euch doch zb an was bei der Firma Tönnies passiert ist. Dort wurde viel getestet alle fanden das ganz schlimm, nunmal Butter bei die Fische, wieviele waren am Ende wirklich KRANK !? Aha

  7. Als souveräner Staat muss man Luxemburg anerkennen, ungefähr soviel Einw. wie Düsseldorf, Tendenz steigend. Nicht die Hälfte der Einwohner sind Luxemburger. Sie leben über niedrige Steuer für Unternehmen, Briefkastenfirmen, welche es gar nicht gibt wohl wissend auf den Vorteilen Europas, sie produzieren bis aufs Bankgewerbe rein nichts. Sie haben null Produktion in der Industrie, leben von dem was die Nachbarstaaten aufstellen. Für mich Schmarotzer in Europa.Ich habe nichts gegen diese Menschen aber man muss doch mal da angreifen. Für die Region Trier ist Luxemburg wichtig, für Deutschland ein Sandkorn im Auge

  8. Wer Probleme mit dem Sabbertuch kauft am besten 3 Käfige Papiermasken die sind viel angenehmer…. Und als a Ärztin habe ich großen Respekt für das Virus .Das muss man wirklich nicht bekommen wir wissen alle wie schlimm es ausgegen kann .Aber.diejenigen bei den es ohne weitere Komplikationen abgelaufen ist beschweren sich noch Wochen später über extreme Antriebslosigkeit ..

  9. Eine Sache bei den Tests, auch für Grenzgänger, ist ja die, dass sie nicht gut angenommen werden und die Zahl an Personen die sich testen lässt gering. Das liegt m.E. auch daran, dass im Falle eines positiven Tests eine zweiwöchige Quarantäne verhängt wird, ich kann mir vorstellen, dass kaum einer Lust hat sich zwei Wochen zuhause in die Wohnung zu setzen.
    Man muss ja trotzdem die Möglichkeit haben auch mal rauszugehen, zwei Wochen in der Wohnung hält doch kein Mensch aus.

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