Gordon Schnieder übernimmt Rheinland-Pfalz: „Ich will Ministerpräsident für alle sein“

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Gordon Schnieder (Mitte l, CDU), hat es geschafft: Er ist neu gewählter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.Boris Roessler/dpa Pool/dpa

MAINZ. Historischer Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident. Der CDU-Politiker ist der erste Regierungschef seiner Partei im Land seit 35 Jahren – und führt künftig die erste schwarz-rote Koalition in Rheinland-Pfalz an.

Gordon Schnieder zum Ministerpräsidenten gewählt

MAINZ. Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der 50-jährige CDU-Politiker wurde im Landtag in Mainz zum Regierungschef gewählt.

Schnieder ist damit der erste CDU-Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren. Der Eifeler führt künftig die erste schwarz-rote Koalition im Land an.

„Ich will auch ihr Ministerpräsident sein“

In seiner Antrittsrede betonte Schnieder, er wolle Regierungschef aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sein.

„Nicht nur derjenigen, die mich gewählt haben“, sagte Schnieder im Landtag. Und weiter: „Nicht nur derjenigen, die meine politischen Überzeugungen teilen. Sondern auch derjenigen, die heute mit Skepsis auf diese Wahl blicken. Ich will auch ihr Ministerpräsident sein.“

Verantwortung für ein ganzes Land

Das Amt nehme er mit großer Dankbarkeit und Demut an, erklärte Schnieder. Es sei mehr als eine politische Aufgabe.

„Es ist Verantwortung für ein ganzes Land — für seine Menschen, seine Zukunft und seinen Zusammenhalt“, sagte der neue Ministerpräsident.

Zugleich machte Schnieder deutlich, dass das Amt nicht einer Person oder einer Partei gehöre. Es gehöre den Menschen in Rheinland-Pfalz.

Rhein, Mosel, Eifel, Hunsrück: Schnieder nennt das ganze Land

In seiner Rede nannte Schnieder ausdrücklich die Regionen des Landes: Das Amt gehöre den Menschen am Rhein und an der Mosel, in der Pfalz, in Rheinhessen, im Hunsrück, in der Eifel, im Westerwald, an der Nahe und an der Ahr.

Damit setzte der neue Regierungschef zum Start seiner Amtszeit auf einen verbindenden Ton – über Parteien, Regionen und politische Lager hinweg.

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