LIMBURGERHOF. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Wohngebiet von Limburgerhof laufen die Untersuchungen zur Ursache. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung arbeiten vor Ort zusammen – schnelle Ergebnisse sind allerdings nicht zu erwarten.
Ermittlungen nach Flugzeugabsturz in Limburgerhof
Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs in einem Wohngebiet von Limburgerhof im Süden von Rheinland-Pfalz laufen die Ermittlungen zur Absturzursache.
Bei dem Unglück waren zwei Männer aus Bayern ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei waren sie mit dem Flugzeug von Aachen in Nordrhein-Westfalen nach Oberpfaffenhofen in Bayern unterwegs.
An der Aufklärung des Absturzes sind sowohl die Kriminalpolizei als auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, kurz BFU, beteiligt.
Trümmerteile werden dokumentiert und gesichert
Seit dem Absturz am Samstag sind Ermittler der Kriminalpolizei sowie Experten der BFU an der Absturzstelle im Einsatz. Vor Ort werden Trümmerteile dokumentiert und sichergestellt.
Nach Angaben eines BFU-Sprechers soll der Einsatz an der Absturzstelle im Laufe des Tages abgeschlossen werden. Anschließend sollen die Trümmerteile zur weiteren Untersuchung in die Zentrale der BFU nach Braunschweig gebracht werden.
Auch Zeugen wurden bereits befragt.
Was untersucht die Kriminalpolizei?
Die Kriminalpolizei beschäftigt sich unter anderem mit der Todesursache der beiden Insassen. Dabei geht es laut Polizeipräsidium Rheinpfalz etwa um die Frage, ob die Männer durch den Absturz oder bereits zuvor ums Leben kamen.
Diese Ermittlungen laufen parallel zur technischen Untersuchung durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.
Technische Ursachenforschung durch die BFU
Die BFU konzentriert sich auf die technische Auswertung des Absturzes. Neben den sichergestellten Trümmerteilen und Zeugenaussagen werden dabei vor allem aufgezeichnete technische Daten untersucht.
Dazu können nach Angaben der BFU etwa Flugrouten oder Handydaten der beiden Insassen zählen.
Ob in der alten amerikanischen Militärmaschine ein Flugzeugschreiber verbaut war, war zunächst nicht bekannt. Pflicht ist eine sogenannte Blackbox bei Kleinflugzeugen dieser Art nicht.
Wann gibt es erste Ergebnisse?
Mit schnellen Ergebnissen zur Absturzursache ist nicht zu rechnen. Nach dem üblichen Vorgehen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wird ein Zwischenbericht nach etwa zwei bis drei Monaten erwartet.
Darin werden die ersten Untersuchungen zusammengefasst. Ein Abschlussbericht zur Unfallursache folgt in der Regel nach rund einem Jahr.


















