A1-Lückenschluss in der Eifel nimmt Form an – Vorarbeiten laufen, Trassenbau frühestens Ende 2028

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Foto: Henning Kaiser/dpa/Archiv

Das Großprojekt A1-Lückenschluss in der Eifel nimmt weiter Form an – doch bis die Bagger an der eigentlichen Autobahntrasse rollen, dauert es noch. Nach Angaben der Autobahn GmbH kann der Bau des ersten Teilstücks frühestens Ende 2028 beginnen.

Erst Vorarbeiten, dann Autobahnbau

Bevor die eigentliche Trasse gebaut werden kann, stehen noch umfangreiche Vorarbeiten an. Dazu gehören eine detaillierte Feinplanung für Brücken, Talbrücken und die Strecke selbst.

Bereits seit März laufen vorbereitende Arbeiten für Ausgleichs- und Umweltmaßnahmen. Unter anderem werden Tiere umgesiedelt und dafür geeignete Flächen geschaffen.

Erstes Teilstück zwischen Kelberg und Adenau

Die A1 ist derzeit in der Eifel noch auf rund 25 Kilometern unterbrochen. Beim jetzt geplanten ersten Abschnitt des Lückenschlusses geht es um gut zehn Kilometer zwischen Kelberg im Kreis Vulkaneifel und Adenau im Kreis Ahrweiler.

Für zwei weitere Teilstücke bis Blankenheim in Nordrhein-Westfalen gibt es bislang noch kein Baurecht.

Verkehrsminister spricht von nationaler Bedeutung

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der selbst aus der Eifel stammt, informierte sich vor Ort über das Projekt. Er bezeichnete den A1-Lückenschluss als Vorhaben von nationaler Bedeutung.

Infocenter für Bürger geplant

Ab dem Sommer will die Autobahn GmbH Infocenter einrichten. Dort sollen Bürgerinnen und Bürger Informationen zum Fortschritt des Projekts erhalten.

Damit bleibt klar: Der A1-Lückenschluss rückt näher, aber der tatsächliche Weiterbau der Autobahn in der Eifel ist weiterhin ein Projekt mit langem Atem.

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