TRIER – Am Sonntagmittag, dem 21.12.2025, wurde die Autobahn 64 zum Schauplatz gefährlicher Szenen. Ab etwa 13:30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein.
Die Zeugen berichteten von drei BMW, die mit extrem hoher Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern aus Luxemburg in Richtung Trier unterwegs waren. Die Rede war von massiven Nötigungen und Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer.
Schneller Fahndungserfolg der Autobahnpolizei
Die Reaktion der Behörden ließ nicht lange auf sich warten. Einsatzkräfte der Polizeiautobahnstation Schweich koordinierten gemeinsam mit der Bundespolizei eine Fahndung. Tatsächlich konnten die beschriebenen Fahrzeuge im Bereich Trier-Ehrang gesichtet und sicher angehalten werden. Bei der Kontrolle der mit mehreren Personen besetzten Wagen erhärtete sich der Verdacht: Die Fahrer hatten sich offenbar ein illegales Rennen geliefert.
Konsequenzen und Suche nach dem Hauptzeugen
Die Beamten griffen hart durch. Die Führerscheine aller verantwortlichen Fahrer wurden noch vor Ort beschlagnahmt, zudem wurden Strafverfahren eingeleitet. Für die weitere Beweisführung benötigt die Polizei nun die Mithilfe der Bevölkerung. Insbesondere der Fahrer eines roten Ford, der unmittelbar vor der Biewerbachtalbrücke gefährdet wurde, wird gebeten, sich als wichtiger Zeuge bei der Polizei zu melden.

















