TREIR/SAARLOUIS. Spaziergänger haben am vergangenen Wochenende in einem Feld in Gerlfangen im saarländischen Landkreis Saarlouis die Leiche eines Mannes gefunden. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich bei dem Toten um einen 59-jährigen Trierer, der seit Ende Februar vermisst wurde. Der Mann lebte in einem Wohnheim für Psychisch-Kranke Menschen. Wie lange der Leichnam schon auf dem Feld gelegen hat, ist noch unklar. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es derzeit nicht.
Bistum lädt zu den Heilig-Rock-Tagen 2015
TRIER. Mit dem Leitwort „Christus, Licht der Völker“ – die Anfangsworte des Kirchendokuments des Zweiten Vatikanischen Konzils – richtet das Bistum Trier bei den Heilig-Rock-Tagen vom 17. bis 26. April den Blick auf die Erinnerung an das Konzil, das vor 50 Jahren seinen Abschluss fand. „Dankbare Erinnerung, mehr noch Auftrag und Wegweisung“ seien die Stichworte in diesem Zusammenhang, schreibt Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Einladung zum diesjährigen Bistumsfest. Das Leitwort erinnere an die ureigenste Aufgabe als Kirche: den Menschen in allen Völkern das Licht Christi und seiner Frohen Botschaft zu bringen. „Als Kirche Jesu Christi sind wir gemeinsam unterwegs in dieser Welt und in unserem Bistum“, schreibt Ackermann und nennt die Kirche „das eine Volk Gottes, in dem die vielen Völker, Gruppen und Charismen in Christus mit Gott und untereinander verbunden sind“.
lokalo Verkehrsservice: Hier wird heute geblitzt
TRIER. An folgenden Standorten nimmt die Polizei Geschwindigkeitsmessungen und Radarkontrollen in der Region vor.
Dienstag, 10. März
L 169, Heimelberg
L 145, Kenn
Trier-Euren
B 410, Irrhausen-Eigelsfenn
Mittwoch, 11. März
Hermeskeil
B 49 / B 268, Trier
Daun
A 602, Ruwermündung
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Sieben Wochen ohne Runtermachen – Du bist schön!
TRIER. Am Mittwoch, den 11. März lädt die Evangelische Kirchengemeinde Trier zu einer Fastenandacht ein. Die halbstündige Feier beginnt um 19 Uhr im Caspar-Olevian-Saal. Das Motto lautet „Du bist nicht, wofür man dich hält!“. Gebete, Meditationen, Spielszenen und Mitmachaktionen gehen der Frage nach: Wofür hälst du dich eigentlich? – Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung gehen oft auseinander. Vielen Menschen fällt es schwer, sich selbst zu akzeptieren. Der Blick auf die biblische Geschichte von Zachäus kann die Augen öffnen: Jesus hält unendlich viel von jedem einzelnen Menschen. Die Andacht lädt dazu ein, vertraute Blickwinkel zu hinterfragen.
SWT setzt sich durch – Stadt bezieht weiterhin Gas von der eigenen Tochter
TRIER. Die erste europaweite Ausschreibung der Erdgaslieferung für die Wärmeversorgung der städtischen Immobilien hat zu einer erheblichen Kostensenkung geführt. Bei einem jährlichen Gesamtvolumen von rund 20,3 Millionen Kilowattstunden beträgt sie insgesamt etwa 320.000 Euro in diesem und im kommenden Jahr. Unter beiden Bewerbern in der Ausschreibung der städtischen Gebäudewirtschaft hatte sich die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH gegen die envitra Energie GmbH durchgesetzt und erhielt den Zuschlag für 2015 und 2016.
Unternehmensgründung – aber wie? Notare können helfen
TRIER/KOBLENZ. Jedes Jahr wagen nach Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 306.000 Existenzgründer den Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit. Hinzu kommen jene, die sich im Nebenberuf einer selbständigen Tätigkeit als Unternehmer zuwenden. Was viele Gründer nicht wissen: wer unliebsame Überraschungen vermeiden will, sollte sich frühzeitig mit den möglichen Unternehmensformen für seine Tätigkeit auseinandersetzen.
Wird meine Geschäftsidee bei den Kunden ankommen? Bekomme ich das benötigte Geld von meiner Bank? Wie finde ich geeignete Mitarbeiter und Räume? „Viele Existenzgründer haben andere Sorgen, als sich mit den rechtlichen Details ihres Starts in das Leben als Unternehmer zu beschäftigen“, weiß Dr. Breßler, Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz. Doch das kann sich rächen, spätestens wenn das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gerät oder bei mehreren Gründern Streit über die weitere Zusammenarbeit ausbricht.
Der Einzelkaufmann haftet mit seinem gesamten Vermögen
Aus seiner eigenen praktischen Erfahrung weiß der Notar, dass vielen Jung-Unternehmern überhaupt nicht bekannt ist, welche Unternehmensformen für eine selbständige Tätigkeit zur Verfügung stehen und welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Unternehmensformen bestehen. Zum Beispiel in punkto Haftung oder Vertretung des Unternehmens. Aufklärung leistet der Notar: „Es besteht zum Beispiel ein gravierender Unterschied, ob ein Existenzgründer ein Unternehmen in Form einer Kapitalgesellschaft, etwa einer GmbH, betreibt oder als einzelkaufmännisches Unternehmen“, so Dr. Breßler. Besonders beliebt bei Unternehmern in Deutschland ist die GmbH: „Der Gesellschafter einer GmbH muss der Gesellschaft zu Beginn ein bestimmtes Mindestkapital, das sogenannte Stammkapital, zur Verfügung stellen. Für die Schulden der GmbH aber haftet grundsätzlich nur die Gesellschaft und nicht auch ihr Gesellschafter“, weiß Dr. Breßler. Seit dem Jahr 2008 besteht auch die Möglichkeit, eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – eine sogenannte „Mini-GmbH – zu gründen. Wer demgegenüber ein Unternehmen als Einzelkaufmann betreibt, der haftet für sämtliche Schulden des Unternehmens mit seinem ganzen Vermögen. Der Notar berät aber nicht nur bei der Gründung, sondern sorgt auch dafür, dass alle erforderlichen Eintragungen im Handelsregister vorgenommen werden.
In Gesellschaftsverträgen kann viel geregelt werden
Auch wenn mehrere Personen zusammen den Schritt in die Selbständigkeit wagen, steht der Notar als kompetenter Berater zur Verfügung, um über die verschiedenen Unternehmensformen und deren Vor- und Nachteile zu informieren. Gleichgültig für welche Gesellschaftsform sich die Gründer entscheiden, eine maßgeschneiderte Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages ist von ganz besonderer Bedeutung. „In einem Gesellschaftsvertrag werden die grundlegenden Angelegenheiten der Gesellschaft und die Rechte und Pflichten der Gesellschafter geregelt“, so Dr. Breßler. In den meisten Gesellschaftsverträgen finden sich beispielsweise Regelungen, wer die Geschäfte der Gesellschaft führt bzw. wie ein Gewinn der Gesellschaft verteilt wird. Auch kann in einem Gesellschaftsvertrag einer GmbH vereinbart werden, dass ein Gesellschafter seine Beteiligung nicht ohne Zustimmung der anderen Gesellschafter verkaufen darf. „Ohne eine solche Regelung könnte es passieren, dass ein Gesellschafter seinen Anteil an der GmbH heimlich verkauft“, erläutert Dr. Breßler.
Das Fazit von Dr. Breßler fällt daher eindeutig aus: „Lassen Sie sich beraten, wenn Sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen“. Vorteil für die Gründer: Die Beratung durch einen Notar, einschließlich der Entwurfstätigkeit, ist unabhängig von der Schwierigkeit und des Aufwands in der Beurkundungsgebühr enthalten.
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Irrfahrt eines Betrunkenen verursacht 10.000 Euro Sachschaden
MEHREN. 10.000 Euro Schaden, Führerschein weg und das eigene Fahrzeug geschrottet: So lautet die Bilanz der alkoholbedingten Irrfahrt eines 22-jährigen Mannes aus der Eifel am gestrigen Sonntag gegen 00.45 Uhr.
Blutspender helfen Leukämiekranken
FREUDENBURG. „Blutspender helfen Leukämiepatienten“ heißt eine erfolgreiche Kooperation des DRK-Blutspendedienstes West und der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei. Seit Herbst 2013 kooperieren die Organisationen zusammen, um gemeinsam junge Menschen zur Blutspende und zur Typisierung zu motivieren. Zusammen mit den jeweiligen DRK-Ortsvereinen werden Blutspendetermine angeboten, bei denen auch die Gelegenheit besteht, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So konnten im vergangenen Jahr rund knapp 10 000 neue potenzielle Lebensretter in der Datei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert werden. Und durch die Aufrufe kamen auch neue Blutspender zu den DRK-Ortsvereinen.
Ziel ist es junge Menschen am Freitag, 13. März, 17.30 bis 21 Uhr, in der Grundschule, Leukstr. 18, in Freudenburg, zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen.
Es gibt wichtige Gründe für diese Zusammenarbeit des DRK und der Stammzellspenderdatei: Ist ein Mensch an Leukämie erkrankt, kann er durch eine Blutstammzelltransplantation eventuell geheilt werden. Deshalb wirbt die Stefan-Morsch-Stiftung, seit fast 30 Jahren für eine Registrierung als Stammzellspender. Blutspender sind aber ebenso wichtig für Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind: Bis ein passender Stammzellspender gefunden wird, benötigt der Patient oft Bluttransfusionen. Dann muss sich die Patientin oder der Patient vor der Transplantation einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterziehen. Dadurch wird das blutbildende System größtenteils bzw. ganz ausgeschaltet. Nach der Transplantation der Stammzellen, kann es zwei bis drei Wochen dauern bevor die blutbildenden Stammzellen ihre Arbeit aufnehmen. In dieser Zeit benötigt der Patient, wieder Blutpräparate – manchmal täglich.
Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, erklärt: „Kein Leukämiepatient kann transplantiert werden ohne dass es genügend motivierte und engagierte Blutspender gibt.“
Der DRK Blutspendedienst und die Stiftung verweisen auf die Folgen des demografischen Wandels: „Die steigende Lebenserwartung älterer Menschen und das Ausscheiden von Spendern aus Alters- und Gesundheitsgründen wirken sich in großem Umfang auf den Bedarf an Blutkonserven aus.“ Emil Morsch betont: „Es ist wichtig, junge Menschen über das Thema Blutspende und Stammzellspende zu informieren.“
Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder der gebührenfreien Hotline 0800 – 76 67 724 informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende. Die Typisierung ist ganz einfach. Das Motto lautet „1 Mal stechen, 2 Mal helfen“. Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, bekommen einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zu Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister (ZKRD) weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen. Bei der Blutspende sind die Altersgrenzen anders. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.
Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 – 11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Oder informieren Sie sich im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.
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81-Jähriger aus Salmtal wird vermisst
SALMTAL. Seit dem gestrigen Sonntag wird der 81-jährige Alfred Meyer, Bewohner des Seniorenheims „Haus Zur Buche“ in Salmtal, vermisst. Der Mann, der einen Gehstock benutzt, wurde letztmalig gegen 13.30 Uhr in der Wohnanlage gesehen.
Schrecken für die Passagiere – Nervöser Mann mit Gewehr im Bus
LUXEMBURG. Einen gewaltigen Schrecken bekamen die Passagiere eines Linienbusses auf der Strecke von Remich nach Luxemburg-Stadt am gestrigen Abend. Rund 30 Passagiere saßen in dem Bus, unter ihnen ein 30-jähriger Mann, der sehr nervös wirkte und ganz hinten Platz genommen hatte. Während der gut halbstündigen Fahrt der Linie 80 hantierte der Mann plötzlich mit einem Repetiergewehr herum.
Bei der Ankunft am Bahnhof wurde er schon von Beamten der Zivilfahndung erwartet und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er bei der Polizei kein Unbekannter war sondern im Zusammenhang mit Drogendelikten schon auffällig gewesen ist. Schaden hätte er mit dem Gewehr nicht anrichten können. Es war funktionsuntüchtig.


























