Rollstuhl-Basketball: Dolphins beim Rekordmeister

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TRIER. Nach der überraschenden Niederlage der Goldmann Dolphins Trier am vergangenen Wochenende gegen die Roller Bulls aus St. Vith und dem damit verbundenen Abrutschen auf Platz 5 der Tabelle, heißt es am Samstag (19.30 Uhr, August-Bebel-Sporthalle, Wetzlar) Wiedergutmachung zu leisten. Dass dies gegen den deutschen Rekordmeister Serienmeister Lahn-Dill schwer bis unmöglich werden wird, ist allen Beteiligten im Dolphins-Lager klar. Dass aber auch die Mannschaft von Trainer Nicolai Zeltinger schlagbar ist, zeigte das Team aus Thüringen am vergangenen Spieltag.

Triers Spielertrainer Dirk Passiwan war nach dem Spiel gegen die Belgier angefressen: „Wir haben als Team einfach schlecht gespielt. Wir haben hart trainiert und wollen in Wetzlar vielleicht die Sensation schaffen.“ Mit Steve Serio und Mike Paye stehen jedoch zwei der weltbesten Spieler in den Reihen der Gastgeber. Doch auch der Rest des Teams kann auf internationale Erfahrung zurückblicken – die Mannschaft ist gespickt mit Nationalspielern.

Im November 2014 trafen die beiden Kontrahenten im Hinspiel in der Arena Trier aufeinander. Ohne Dirk Passiwan, Marc van de Kuilen und Peter Müller kassierten die Dolphins gegen den Tabellenführer eine klare 37:82 Niederlage. „Es muss halt alles passen gegen diese europäische Top-Mannschaft. Im Hinspiel hatten wir nur sieben Spieler zur Verfügung, am Samstag werden bis auf Janet McLachlan und Peter Müller alle Spieler zur Verfügung stehen.“ Damit ist auch klar, dass Low-Pointer Karlis Podnieks spielberechtigt sein wird. Der Lette war im Spiel gegen St. Vith von den Schiedsrichtern disqualifiziert worden. „Da das Foul nicht als grob unsportlich gewertet wurde, zieht der Platzverweis keine Sperre nach sich“, sagt Bastian Lütge, Pressesprecher der Dolphins. Mit im Kader wird auch Valeska Finger sein. Die erst 15-jährige Nachwuchsspielerin soll mal wieder etwas Bundesliga-Luft schnuppern können.

Dass nicht nur die Trierer Grund zur Wiedergutmachung haben, zeigt ein Blick nach Wetzlar. Nach der Niederlage gegen das RSB Team Thüringen in der letzten Woche, fordert Coach Zeltinger eine Leistungssteigerung: „Nach einer Niederlage muss man noch härter und dominanter zurückkommen und daran müssen wir uns am Samstag messen lassen. Es ist der Abschluss eines intensiven Monats für uns, der mit zwei Niederlagen nicht so verlaufen ist, wie wir es uns gewünscht haben. Wir sind in der Pflicht“, sagt Zeltinger, und fügt hinzu: „Wir müssen hochkonzentriert und entschlossen zu Werke gehen. Auch wenn viele es nicht glauben oder wahrhaben wollen, die Liga ist inzwischen so eng zusammengerückt, dass es sofort bestraft wird, wenn einmal nicht alles passt. Wir mussten dies bereits zweimal in den letzten Wochen erfahren.“

Goldmann Dolphins Trier (Kader): Diana Dadzite, Florian Ewertz, Valeska Finger, Chad Jassman, Martin Koltes, Dirk Passiwan, Karlis Podnieks, Tyler Saunders, Marc van de Kuilen

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