Golfplatz bei Trier gesperrt: Aggressives Wildschwein greift Platzarbeiter an, auch Hund wird verletzt!

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Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Die Lage auf dem Golfplatz bei Trier hat sich weiter zugespitzt: Die Anlage bleibt bis auf Weiteres vollständig gesperrt. Hintergrund ist nach Angaben des Clubs eine akute Gefährdungssituation durch ein aggressives Wildschwein. Demnach kam es auf dem Gelände inzwischen sogar zu einem direkten Angriff auf Platzarbeiter. Dabei wurde eine Person angegriffen, außerdem wurde ein Hund verletzt.

Golfplatz bleibt vorerst komplett dicht

In einer aktuellen Sicherheitsinformation teilt der Club mit, dass der Spielbetrieb auf der gesamten Anlage bis auf Weiteres vollständig eingestellt bleibt.

Als Grund nennt der Vorstand eine akute Gefahr durch ein aggressives Wildschwein. Unter den aktuellen Umständen könne ein sicherer Spielbetrieb für Mitglieder, Gäste und Mitarbeiter nicht gewährleistet werden.

Angriff am helllichten Tag sorgt für neue Eskalation

Besonders brisant: Nach Angaben des Clubs kam es am Vortag auf dem Gelände zu einem direkten Angriff auf Platzarbeiter. Dabei wurde eine Person angegriffen und ein Hund verletzt.

Als besonders ungewöhnlich und besorgniserregend bewertet der Club, dass sich die Vorfälle am helllichten Tag ereignet haben. Damit hat sich die Situation gegenüber der ersten Sperrung noch einmal deutlich verschärft.

Krisensitzung mit Jagdpächter und Gemeinde

Nach Angaben des Vorstands fand bereits am Abend eine Krisensitzung statt. Daran beteiligt waren demnach der Clubvorstand, Vertreter des Jagdpächters sowie der Jagdvorstand der Gemeinde.

Der Jagdpächter und die zuständigen Behörden seien vom Club schriftlich und mit Nachdruck aufgefordert worden, umgehend geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einzuleiten. Ziel sei es, das Tier zu entnehmen oder dauerhaft aus dem Spielbereich zu vertreiben.

Club warnt eindringlich vor Betreten des Geländes

Der Golfclub macht in seiner Mitteilung deutlich, dass ein Betreten des Geländes derzeit ein erhebliches Risiko darstelle. Wildschweine, die ihre natürliche Scheu verloren hätten, gälten als unberechenbar und potenziell gefährlich. Der Vorstand bittet deshalb dringend darum, die Sperrung und alle Absperrungen vor Ort strikt zu beachten.

Das gilt ausdrücklich nicht nur für den Spielbetrieb, sondern auch darüber hinaus.

Sicherheitslage hat jetzt absolute Priorität

Nach Angaben des Clubs wird intensiv an einer Lösung gearbeitet. Man stehe im engen Austausch mit den zuständigen Stellen. Sobald Entwarnung gegeben werden könne, werde über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs informiert.

Der Vorstand betont zugleich, dass die Sicherheit aller oberste Priorität habe.

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