Osterferien in Rheinland-Pfalz: ADAC warnt vor Stauchaos zum Ferienstart

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Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Rheinland-Pfalz müssen zum Ferienstart und rund um die Feiertage vermehrt mit Stau rechnen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Mit dem letzten Schultag beginnen in Rheinland-Pfalz die Osterferien – und für viele Autofahrer bedeutet das vor allem eines: volle Straßen, längere Fahrzeiten und erhöhtes Staurisiko. Der ADAC Mittelrhein warnt zum Ferienstart vor einer angespannten Verkehrslage und nennt bereits jetzt die Tage und Strecken, auf denen es besonders eng werden dürfte.

Zum Ferienstart drohen volle Autobahnen

Nach Einschätzung des ADAC ist vor allem dieser Freitag besonders staugefährdet. Auch am Samstagvormittag müsse noch mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Im Laufe des Samstags soll sich die Lage etwas entspannen.

Der Sonntag dürfte nach den Erwartungen des Clubs deutlich ruhiger verlaufen. Ganz vorbei ist die Staugefahr damit aber noch lange nicht.

Gründonnerstag zählt zu den staureichsten Tagen des Jahres

Besonders deutlich warnt der ADAC schon jetzt vor dem Gründonnerstag. Dieser zähle erfahrungsgemäß zu den staureichsten Tagen des Jahres, vor allem am Nachmittag und in den Abendstunden.

Auch in diesem Jahr wird an diesem Tag mit dem höchsten Reiseaufkommen gerechnet.

Während für den Ostersonntag keine besonders angespannte Lage auf den Fernstraßen erwartet wird, dürfte der Ostermontag wegen der Rückreisenden erneut zu einem staugefährlichen Tag werden.

Nicht nur Rheinland-Pfalz startet in die Ferien

Ein Grund für die hohe Staugefahr: Nicht nur Rheinland-Pfalz startet in die Osterferien. Bis auf Hamburg, Sachsen, das Saarland und Thüringen beginnt in fast ganz Deutschland die schulfreie Zeit.

Zusätzlich starten auch in Österreich und in Teilen der Schweiz die Ferien. Dadurch dürfte sich die Verkehrslage auf vielen Fernstrecken nochmals verschärfen.

Auf diesen Autobahnen wird es besonders eng

Der ADAC erwartet für Reisende aus Rheinland-Pfalz vor allem in Richtung Süden ein erhöhtes Staurisiko. Wer längere Wartezeiten vermeiden möchte, sollte insbesondere diese Strecken im Blick behalten:

Richtung Süden

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A5 Karlsruhe – Basel
  • A6 Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A94 München – Passau
  • A99 Ostumfahrung München

Richtung Norden

  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
  • A3 in Fahrtrichtung Köln

Auch Grenzkontrollen und Baustellen bremsen aus

Nach Angaben des ADAC gibt es noch weitere Faktoren, die die Lage zusätzlich erschweren können. Dazu zählen Grenzkontrollen, etwa an den Übergängen nach Österreich, sowie Baustellen, darunter die Arbeiten an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13.

Auch teils noch winterliche Straßenverhältnisse können für Verzögerungen sorgen. Autofahrer sollten daher vor Reiseantritt prüfen, ob Winterreifen noch benötigt werden.

Flughafen Frankfurt: Parkhäuser dürften voll werden

Wer in den Osterferien mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt fahren will, sollte sich ebenfalls auf Einschränkungen einstellen. Der Betreiber erwartet eine hohe Auslastung der Terminalparkhäuser.

Wer dennoch mit dem Wagen anreisen will, sollte frühzeitig einen Parkplatz reservieren.

So lässt sich die Fahrt günstiger und entspannter planen

Um Wartezeiten möglichst zu vermeiden, rät der ADAC dazu, außerhalb der Stoßzeiten zu reisen.

Auch beim Tanken lässt sich laut Club sparen: Empfohlen wird, abends außerhalb der Autobahn zu tanken und die Preise gegebenenfalls mit ausländischen Optionen zu vergleichen.

Weniger Gewicht im Auto und ein passender Reifendruck helfen ebenfalls, den Verbrauch zu senken. Und auch das Tempo spielt eine Rolle: Wer schneller fährt, verbrennt mehr Sprit. Eine angepasste Geschwindigkeit kann also zusätzlich helfen.

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