TRIER – Die Filmwelt trauert um eine ihrer markantesten Persönlichkeiten. Wie seine Familie am Freitag offiziell bekannt gab, verstarb der US-Schauspieler und Kampfkünstler Chuck Norris am Donnerstag im Alter von 86 Jahren.
Der als Carlos Ray Norris Jr. geborene Texaner erlag laut Familienangaben einem plötzlichen Tod, wobei über die genauen medizinischen Hintergründe Stillschweigen bewahrt wird. Norris galt über Jahrzehnte als Symbol für körperliche Disziplin und filmische Präsenz.
Eine Karriere zwischen Kampfsportmatten und Hollywood-Sets
Chuck Norris’ Weg zum Weltruhm war außergewöhnlich. Nach einer erfolgreichen Karriere als Karate-Weltmeister fand er den Weg auf die Leinwand. In Deutschland erlangte er vor allem durch die langjährige Serie „Walker, Texas Ranger“ Kultstatus. Sein letztes großes Engagement im Blockbuster-Kino hatte er 2012 an der Seite anderer Action-Größen. Trotz seines fortgeschrittenen Alters blieb er dem Sport treu; erst vor einer Woche präsentierte er sich seinen Anhängern in einem Trainingsvideo in guter körperlicher Verfassung.
Würdigungen aus Politik und Gesellschaft
Die Anteilnahme am Tod des Schauspielers ist international groß. Neben engen Weggefährten meldeten sich auch politische Vertreter zu Wort, um das Lebenswerk des Verstorbenen zu ehren. Dan Patrick, Vize-Gouverneur von Texas, würdigte Norris als „amerikanische Ikone“ und persönlichen Freund. Für seine Angehörigen bleibt er jedoch vor allem als Familienmensch in Erinnerung. Er hinterlässt eine Ehefrau, Kinder und Enkelkinder, die ihn als das „Herz der Familie“ beschreiben.















