Mord an Ex-Geliebter bei Hermeskeil: Verurteilter 35-Jähriger legt Revision ein

Wegen Mordes bekommt ein Mann aus dem Saarland eine lebenslange Haftstrafe. Nun geht er in Revision, wie sein Anwalt sagt.

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Polizeifahrzeug und Leichenwagen an einem Waldparkplatz bei Hermeskeil, Absperrung und Sichtschutz am Tatort, Ermittler im Gespräch.
Absperrung am Fundort – Polizei und Bestatter am Parkplatz an der L151 bei Hermeskeil, wo die Leiche der 28-jährigen Frau entdeckt wurde. (Quelle: Steil-TV)

TRIER/SAARBRÜCKEN. Für den Mord an einer seiner Ex-Geliebten auf einem Parkplatz bei Hermeskeil verurteilte das Landgericht Trier einen 35-Jährigen zu einer lebenslangen Haftstrafe: Gegen die Entscheidung legt der Saarländer nun Revision ein, teilte sein Anwalt Marius Müller in Saarbrücken der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die 28-Jährige im Juni 2025 erschossen hat, weil sie die außereheliche Affäre auffliegen lassen wollte. Er habe diese Offenbarung rächen wollen, hatte die Vorsitzende Richterin gesagt. Der Mann hatte sich am Tattag von der Frau nach einem Jahr Affäre getrennt.

Die Verteidigung plädierte für eine Verurteilung wegen Mordes zu zwölf Jahren Haft. Sein Mandant habe die Tat aus einer akuten Bedrohungslage heraus begangen, hatte Müller in seinem Plädoyer vor Gericht gesagt. Die Familie des Opfers habe den 35-Jährigen bedroht. Die Tat geschah im Kreis Trier-Saarburg.

Bis zur Entscheidung über die Revision ist das Urteil des Landgerichts nicht rechtskräftig. (Quelle: dpa)

1 Kommentar

  1. absolut sprachlos – dass dieser widerwärtige Mörder sich nicht in Grund und Boden schämt
    jetzt tut er so, als wäre er ein Opfer 😀 vielleicht regelt sich das ja im Knast…

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