Berschweiler bei Baumholder – Am vergangenen Samstag, 31. Januar, hat die Polizeidirektion Trier an der Landesstraße 348 bei Berschweiler eine großangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt. Nach Informationen vor Ort sowie Angaben aus dem Umfeld der Behörden stand die Maßnahme im Zusammenhang mit einer Veranstaltung, die in der Ortslage stattfinden sollte.
Demnach habe es einen Bezug zu einer Feier eines Chapters des „No Surrender MC SINTI“ gegeben. Nach vorliegenden Informationen ist der Motorradclub in den Niederlanden seit mehreren Jahren verboten. Eine offizielle Detailbewertung dazu, in welchem Umfang diese Einordnung konkret einsatzrelevant war, wurde zunächst nicht veröffentlicht.
120 Kontrollen – auch ein Reisebus überprüft
Im Rahmen der Maßnahme kontrollierten die eingesetzten Kräfte nach Angaben aus Polizeikreisen insgesamt rund 120 Personen und Fahrzeuge – darunter auch einen Reisebus. Zu der geplanten Feier seien Gäste aus mehreren Regionen und Ländern angereist, unter anderem aus den Niederlanden sowie aus Nordrhein-Westfalen.
Aus dem Umfeld der Veranstaltung hieß es, die anwesenden Biker hätten „gemeinsam und friedlich“ feiern wollen.
Ort an mehreren Zufahrten abgesichert
Während des Einsatzes war Berschweiler nach Beobachtungen vor Ort an mehreren Einfahrtsstraßen durch Kontrollstellen abgesichert. Ob es zu Verstößen oder strafrechtlich relevanten Feststellungen kam, ist aktuell noch offen. Eine entsprechende Bilanz wurde zunächst nicht bekanntgegeben.
Lesernah formuliert: Welche Ergebnisse die Kontrollen konkret gebracht haben – etwa ob Anzeigen, Sicherstellungen oder Platzverweise ausgesprochen wurden – dürfte erst klar sein, wenn die Polizei dazu eine offizielle Auswertung veröffentlicht.
Unterstützung durch mehrere Behörden
Wie die Polizei mitteilte, wurde der Einsatz von zahlreichen Einheiten unterstützt – darunter Kräfte der saarländischen Polizei, des Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Rheinland-Pfalz, des Bundeskriminalamt, des Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz sowie der Kriminaldirektion Trier. Insgesamt seien knapp 150 Einsatzkräfte vor Ort gewesen.


















