Schon wieder Reizgasalarm an «Brennpunktschule» – 25 Schüler betroffen

6
Zweiter Einsatz in zwei Tagen: Immer wieder kommt es an der Karolina-Burger-Realschule zu Polizeieinsätzen. Foto: Wolfgang Jung/dpa

LUDWIGSHAFEN – Zweiter Einsatz in zwei Tagen: Wegen Atemwegsreizungen sind 25 Schülerinnen und Schüler der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen behandelt worden.

Ein bislang unbekannter Täter habe im Treppenhaus Reizgas versprüht, das in angrenzende Klassenräume strömte, teilte die örtliche Polizei mit.

Fünf Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei ermittelt. Erst am Vortag mussten zwölf Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte wegen Reizgas im Treppenhaus behandelt werden.

Schule wiederholt in den Schlagzeilen

Die Schule war wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Erst im Oktober kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, das Gebäude wurde geräumt und durchsucht. Zeugen hatten eine bewaffnete Person gemeldet, gefunden wurde nichts. Im Mai soll eine Schülerin mit einem Messer auf eine Lehrerin losgegangen sein.

Innen- und Bildungsministerium in Mainz hatten vergangene Woche mehr Polizeipräsenz in «Brennpunktschulen» angekündigt, in denen es Vorkommnisse mit Gewalt gab.

6 Kommentare

  1. Welch unvorstellbare Zustände in dieser Schule !!
    Die „normalen“ Schüler und noch tätigen Lehrkräfte sind zu bedauern.

    Wie lange schaut die ADD und das Bildungsministerium hier noch zu und wie lange gibt Herr Teuber noch schlaue Sprüche von sich??
    Polizeibeamte vor Schulen ist ein Armutszeugnis !

    • Was soll da die ADD machen? Das Ministerium selbst ist am Zug aber gibt die Verantwortung ab. Die meisten Vorfälle, die sich ereignet haben, finden keine öffentliche Bühne.
      Was soll also ihrer Meinung nach die ADD tun? Werden Sie doch konkret. Es wird doch alles vom Ministerium selbst verschleiert und mit dem Finger auf andere gezeigt.

    • @Weber: es brennt schon lange. Das saubere linksgrüne Ministerium verschliesst da aber beide Augen. Was nicht sein darf ist auch nicht.

  2. Ich würde mal vorschlagen zu prüfen wie das Elternhaus der Täter ist , sprich Erziehung .
    Auch sollte man nicht immer nur Linke und Ausländer verdächtigen siehe Brandanschlag Solingen und viele andere rechtsextreme Gewalttaten .
    Vieleicht werden die diese Jugendliche auch gezielt gefördert und ermutigt , so kurz vor den Wahlen .

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.