Trotz Regens: Wald in RLP weiterhin zu trocken, Waldbrandgefahr aber niedrig

Die Nässe reicht nicht aus, um auch in tiefere Bodenschichten zu gelangen. Immerhin gibt es beim Thema Waldbrandgefahr eine positive Nachricht.

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Foto: Sascha Ditscher/dpa/Archiv

MAINZ. Trotz der Regenfälle ist es in den rheinland-pfälzischen Wäldern weiterhin zu trocken. «Die Niederschläge der letzten Wochen haben im Wald lediglich die oberen Bodenbereiche durchfeuchtet», teilte das Umweltministerium in Mainz mit.

Bis in tiefer gelegene Bodenpartien sei das Wasser nicht gedrungen. Zudem könnten die Niederschlags-Defizite der vergangenen Trockenjahre nicht innerhalb kurzer Zeit ausgeglichen werden.

Doch der Regen sorgt kurzfristig für eine geringere Waldbrandgefahr. Der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes liegt für das ganze Bundesland derzeit auf der niedrigsten Stufe. Allerdings herrscht in Rheinland-Pfalz den Angaben zufolge im bundesweiten Vergleich generell keine besondere Waldbrandgefährdung.

«Das liegt vor allem an den strukturreichen Wäldern mit einem hohen Laubbaumanteil: Rheinland-Pfalz ist im Waldumbau hin zu einem klimastabilen arten- und strukturreichen Laubmischwald bereits sehr weit fortgeschritten», hieß es. Großbrände wie etwa in reinen Nadelwäldern seien daher nicht zu erwarten. (Quelle: dpa)

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