TRIER: Sieben Tage Stadtkultur: Stand-up-Comedy, Familienführung und Politthriller

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Grafik: Stadt Trier

TRIER. Auch in dieser Woche hat die Stadt Trier wieder viel Kultur zu bieten: Comedy, Theater, Kunst und mehr.

Am Donnerstag schaut Sebastian Krämer mit seinem Programm „Liebeslieder an deine Tante“ im Großen Saal der Tufa  vorbei: Seine Chansons wollen seinem Publikum weder gut zusprechen noch bieten sie Vorschläge zur Weltverbesserung an. Stattdessen gibt es jede Menge abstrusen Humor. Wer den letzten Besuch von David Kebekus verpasst hat, bekommt am Freitag eine neue Chance, den Komiker im Großen Saal der Tufa zu erleben.

Mit seinem zweiten Stand-up-Programm „Überragend“ gibt er sehr persönliche Eindrücke in sein Leben und findet stets die passenden Pointen dazu. Am Freitag gibt es im Kulturspektrum begleitend zum Abschluss der Wanderausstellung „Echt mein Recht!“, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen fördern“. Der Satiricon e.V. feiert am Samstag im Kleinen Saal der Tufa die Premiere des Stücks „Hase Hase“, einer gekonnten Mischung aus Komödie, Science-Fiction und politischer Farce, die provokant die Frage nach der Bedeutung von Gemeinschaft stellt.

Beim Unterwelten-Festival auf Einladung der TTM gibt es für die Familienführung „Das Zuhaus der Fledermaus: Flora flattert durch die Porta“ in Zusammenarbeit mit der GDKE wegen der großen Nachfrage eine Zusatzführung am Sonntag, 24. November, 15 Uhr, ab Basilika. Ihre Familie lebt bereits seit über 1700 Jahren in der Porta. Flora weiß alles über die Porta seit der Römerzeit. Fröhlich flattert sie mit ihren Gästen durch das alte Stadttor und erzählt, wie die Römer die Stadt von hier aus verteidigt haben und welchen Tricks ihre Familie vor rund 1000 Jahren erfand, damit die Porta nicht abgerissen wird. Die lustige Familientour mit Paula Kolz und Handpuppe Flora ist geeignet für Kinder zwischen fünf und zehn.

Das Programm des Stadtmuseums bietet unter anderem einen weiteren Jugendclub für Jugendliche ab zwölf Jahre. Mit Blick auf die Sonderausstellung kommen sie am Samstag in Berührung mit ausrangierten Gegenständen, erfahren mehr über ihre Geschichte und können selbst handwerklich tätig werden.

Vergessene Alltagsgegenstände und ihre Geschichten spielen auch eine zentrale Rolle im nächsten Erzählcafé am Sonntag. Junge und ältere Menschen haben die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und ihre Erlebnisse zu teilen. Unter dem Motto „Die befreite Schönheit“ steht zudem am gleichen Tag ein Vortrag mit Praxisbeispielen von Restaurator Dimitri Scher auf dem Programm. Mit „Big Mother“ präsentiert das Theater am Mittwoch, Freitag und nächsten Dienstag einen aktuellen Politthriller von Mélody Mourey in der Europäischen Kunstakademie. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen werden die USA von einem Skandal erschüttert: Ein Sex-Video des Präsidenten kursiert in den Sozialen Medien. Die sicher geglaubte Wiederwahl scheint in Gefahr und die Ereignisse überschlagen sich.

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