Kein Grund, die Anwohner zu informieren: Neue Flüchtlingsunterkunft in Trier-Süd

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Eine Containerunterkunft für Flüchtlinge. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild

TRIER. Wie der Volksfreund berichtet, stehen auf einem Grundstück in der Saarbrücker Straße in Trier-Süd seit mehreren Wochen einige Wohncontainer. Die Container, die sich auf einem Eckgrundstück an der Friedrich-Wilhelm-Straße befinden, sind mit Ver- und Entsorgungsleitungen versehen. Hinzu kommt ein Container mit Duschgelegenheit.

Der Zweck der Container-Anlage ist nicht unmittelbar ersichtlich. Nachdem eine Anfrage der Zeitung zunächst zwei Wochen lang unbeantwortet geblieben war, bestätigte das Trierer Dezernat Soziales, Bildung, Jugend und Integration gegenüber dem Volksfreund, dass ein privater Bauherr sieben Wohn- und zwei Sanitärcontainer für Asylbewerber erreichtet habe: „Die Stadt hat die Container angemietet, um für eine möglicherweise wieder ansteigende Zahl von Flüchtlingszuweisungen mehr Spielraum zu bekommen“, zitiert das Blatt die Antwort der Behörde.

Man habe bisher keinen Grund dafür gesehen, Anwohner über die geplante Unterbringung zu informieren. Wann eine Belegung erfolgt, sei noch unklar. Sollten die Container aber belegt werden, werde man die Anwohner informieren. Bei der Auswahl der Bewohnerinnen oder Bewohner solle darauf geachtet werden, „dass ein gutnachbarschaftliches Verhältnis gewährleistet bleibt.“ Gedacht sei etwa an Mütter mit Kindern, für die eine Unterbringung in Sammelunterkünften schwierig sei. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

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13 Kommentare

  1. Klar, nur Mütter mit Kindern. So, wie die anderen Gäste, die zu uns gekommen sind. Nur Mütter mit Kindern … Ist da nicht auch ein katholischer Kindergarten schräg gegenüber? Da hätte es ein Islamist ja ziemlich einfach. Noch einfacher als in Mannheim.

    • Ja, genau gegenüber ist ein katholischer Kindergarten, mein ehemaliger KG, die Barbara-Grundschule ist nicht weit entfernt. Die Bayers aus der ehemaligen Metzgerei werden sich im Grab rumdrehen. Was macht Ihr aus Trier-Süd? Ich wünsche dem Stadtteil, dass wirklich Frauen mit Kindern kommen. Die Container sehen schrecklich aus, eine Zumutung für die Nachbarn.

  2. @Ingeborg Servatius,

    …die Ortsvorsteherin wurde schon im Vorfeld
    mundtot gemacht und von den Ereignissen
    und übergeordneten Stellen überrollt….

    Das ist Demokratie im Jahre des Herrn 2024.

    • Frau Helbig als OV ist soweit ich weiß Mitglied der GrünInnen. Sie muss den Parteiweg mitgehen, obwohl es ihr und Ihrem direkten Umfeld sicher nicht wirklich gefällt, das sich alles in direkter Nähe in „Sichtweite“ abspielt.

  3. In einem neu errichteten Containerdorf in Selm-Bork wurden letztes Jahr auch Frauen/Familien mit Kindern angekündigt , überwiegend Ukrainer sollten es sein, um die Bewohner erstmal zu beruhigen. Tatsächlich aber kamen 700 junge Männer aus Afrika und dem arabischen Raum.

  4. Bitte einmal selbst durch die Kapellenstrasse fahren und das gruselige Containerdorf betrachten. Eine Zumutung für alle Nachbarn, man kann nur hoffen, dass wirklich Frauen mit Kindern kommen, wenn nicht, kommt noch mehr Chaos nach Trier Süd, gegenüber befindet sich ein katholischer Kindergarten. Warum stellt Ihr diese Container nicht im Palastgarten, nicht im Nell`s Park auf? Was sagt die SPD-Ortvorsteherin zu dieser furchtbaren Entscheidung? Trier-Süd, meine Heimat, war einmal schön. Meine Wahl am Sonntag steht felsenfest. Jeden Tag läuft ein Dunkelhäutiger Mann mit Bierflaschen durch die Saarstrasse/Matthiasstrasse, säuft und säuft auf Steuerzahlerkosten, und das möchte ich nicht mehr finanzieren.

  5. Das wird alles nicht mehr lange gutgehen.Das schaut so aus als ob bewusst Bürgerkrieg angezettelt werden soll.Wer ist denn dieser Privatinvestor der trotz aktuellem Leerstand von unserem Steuergeld finanziert wird????Nicht die Stadt Trier zahlt das,sondern die Leute, die dummerweise noch arbeiten und Steuern zahlen.

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